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Mit Mitteln aus Sonderfonds

Geld vom Staat: Externer Citymanager soll helfen, Waldkraiburger Innenstadt zu stärken

Leerstände, wie hier an der Ecke Berliner-/Gablonzer Straße, sind ein großes Problem in der Waldkraiburger Innenstadt. Ein externer Citymanager soll helfen, ihre Zahl zu reduzieren.
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Leerstände, wie hier an der Ecke Berliner-/Gablonzer Straße, sind ein großes Problem in der Waldkraiburger Innenstadt. Ein externer Citymanager soll helfen, ihre Zahl zu reduzieren.
  • Hans Grundner
    VonHans Grundner
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118.000 Euro stellt der Freistaat Waldkraiburg aus dem Sonderfonds „Innenstädte beleben“ zur Verfügung. Die Stadt kann‘s brauchen. Die Leerstandsproblematik im Zentrum ist während der Pandemie nicht geringer geworden.

Waldkraiburg – 18,5 Millionen Euro stellt der Freistaat Bayern in einem Sonderfonds „Innenstädte beleben“ für 54 Kommunen in Oberbayern zur Verfügung. Unter ihnen ist auch die Stadt Waldkraiburg, die 118.000 Euro für Maßnahmen zur Stärkung des Einzelhandels im Zentrum erhält.

Ausschriebung für externen Citymanager in Vorbereitung

Das Programm soll die Kommunen im Freistaat bei der Bewältigung der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie unterstützen, so Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU).

Mit den Mitteln aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm könne die Stadt an die Ausschreibung des externen Citymanagers gehen, sagt Carsten Schwunck, Leiter der Stadtentwicklungsabteilung, zur geplanten Verwendung der Gelder.

Seit Herbst 2019 beschlossene Sache

Schon im Herbst 2019 hatte der Stadtrat beschlossen, sich für die Vermarktung von Leerständen und die Stärkung und Attraktivitätssteigerung des Einzelhandels im Zentrum Unterstützung von außen zu holen. Eine eigene Stadtmarketing GmbH hatte Waldkraiburg vor einigen Jahren – auch aus Kostengründen – liquidiert.

Jetzt soll ein externes Büro – zum Teil finanziert über staatliche Fördermittel – Erfahrungen und Knowhow aus anderen Kommunen einbringen.

Im Vorjahr hatte sich das Vorhaben auch deshalb verzögert, weil man das Ende der Pandemie abwarten wollte, damit die Effekte und der Mitteleinsatz nicht verpuffen.

Bauamtsleiter: Die Initiative muss vom Einzelhandel kommen

Bei der Arbeit des externen Fachmanns werde die aktuelle Leerstandsermittlung sowie die Kommunikation mit Einzelhandel und Gastronomie Schwerpunkt sein, so Schwunck. Dort wo es erforderlich und erfolgversprechend erscheine, könne sich die Stadt auch an ganz konkreten Maßnahmen beteiligen.

Vergünstigte Anmietung von leeren Gewerberäumen denkbar

Als Beispiele nennt der Leiter der Bauabteilung einen Wettbewerb zur schönen Schaufenstergestaltung oder die vergünstigte Anmietung von leer stehenden Gewerberäumen durch die Kommune. „Klar ist, die Initiative muss da vom Handel kommen.“ Die Stadt könne nur unterstützend wirken, in Form einer Anschubfinanzierung.

Die konkreten Inhalte der Ausschreibung werden den zuständigen städtischen Gremien noch vorgelegt. Wohl erst im nächsten Jahr könne ein externer Citymanager seine Arbeit aufnehmen und Maßnahmen beginnen.

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