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DANK SPENDEN, SPONSORING UND EHRENAMTLICHEM ENGAGEMENT

Und es geht doch was

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Leere Stadtkassen, das muss nicht zwangsläufig Stillstand in einer Stadt bedeuten. 2016 brachte in Waldkraiburg Fortschritte bei einer ganzen Reihe von Projekten. Großzügige Spenden, Sponsoring und ehrenamtliches Engagement hatten großen Anteil daran.

Waldkraiburg – Ein Spatenstich im Juni im Jahnstadion war eine der Szenen des Jahres. Damit fiel der offizielle Startschuss für den neuen Kabinentrakt mit Vereinsheim für Fußballer und Leichtathleten. Ohne die 950 000 Euro-Spende der KRAIBURG Holding wäre das 1,4 Millionen-Euro-Projekt nie und nimmer zu realisieren.

Und auch mit einer neuen Bande im Eisstadion wäre es nichts geworden ohne einen Sponsor. Die VR-meine Raiffeisenbank Altötting-Mühldorf machte es möglich.

Und die Waldkraiburger Kulturlandschaft wird bald um eine Perle reicher sein. Das Stiftungsmuseum „Bilder erzählen – die Sammlung Peter Schmidt“, das am Haus der Kultur entstehen wird, wäre undenkbar ohne das großzügige Engagement der Familie Schmidt.

So wie die Sportler, die von der Aufwertung ihrer Anlagen profitieren, so haben sich in vielen anderen Bereichen Bürger ehrenamtlich eingebracht. Ein Beispiel dafür ist der historische Pfarrhof von Pürten, der nach der Renovierung durch die Kirche der rührigen Gemeinde als schmuckes Pfarrheim zur Verfügung steht.

Für einige Waldkraiburger Vereine ist die Herbergssuche vorbei, weil Stadt und Stadtbau das ehemalige Schulungsgebäude von Peters in der Aussiger Straße 36 zu einem „zweiten Haus der Vereine“ machen.

Einer neuen Nutzung kann das Konen-Gelände zugeführt werden, das 20 Jahre wie im Dornröschenschlaf war. Jetzt zeichnet sich dort eine Bebauung mit einer Anlage für Betreutes Wohnen, Seniorenheim und Mehrfamilienhäusern ab. Noch ein Durchbruch: Das benachbarte Umspannwerk, das die Bebauung eingeschränkt hätte, wird absiedeln.

Nach Jahren, in denen es wenig Bewegung gab, rührt sich nun wieder was auf dem Bausektor. Zig-Millionen stecken in Miet- und Eigentumswohnungsbauten, die hochgezogen werden. Zum Beispiel in der Reichenberger Straße und in der Böhmerwaldstraße, wo die Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft baut, oder in der Troppauer Straße, wo die Stadtbau zwei ihrer Hochhäuser modernisiert hat und das dritte in Angriff nimmt. Auch mehrere Projekte privater Investoren laufen oder wurden abgeschlossen, zum Beispiel der Adlerpark durch die Firma Vivaplan, die am Stadtplatz auch ein Projekt realisierte, für das es viele vergebliche Anläufe gegeben hatte, das erste Business-Hotel mit Vier-Sterne-Standard in der Stadt.

Keinen Durchbruch gab es bei der Erweiterung des Industrie- und Gewerbegebiets, die für die Entwicklung der Stadt so wichtig wäre. Und auch als Standort für die Fachhochschule kam die Stadt Waldkraiburg im Bieterverfahren mit Mühldorf nicht zum Zug, was für große Enttäuschung bei den Waldkraiburger Kommunalpolitikern wie in der Bevölkerung sorgte.

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