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Gefühlte Ewigkeit

  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Dass der Herbst noch einmal mit Corona-Einschränkungen verbunden ist, noch einmal unsere ganze Kraft in Anspruch nimmt und die Maske ein treuer Begleiter bleibt.

Damit hat doch jeder gerechnet. Dass aber Corona mit einer solchen Wucht daher kommt und uns regelrecht überrollt, daran hatte wohl keiner gedacht.

Was waren das doch für schöne Nachrichten, dass Christkindlmärkte dieses Jahr möglich sind. Vorweihnachtliche Stimmung ganz ohne Maske und ohne 3G- oder 2G-Regel. Auf den gebotenen Abstand gilt es zu achten. Wann war das? Anfang Oktober erst, und doch war es gefühlt vor einer Ewigkeit.

Viele Organisatoren hatten trotz der lockeren Regelungen dennoch abgewunken, der Abstand war in vielen Fällen Thema. Doch diejenigen, die bis zuletzt eine Entscheidung hinausgezögert haben oder schon entsprechend geplant hatten, ziehen jetzt nach und nach die Handbremse an. Tüßling, Kraiburg und Aschau: abgesagt. Die Entscheidung in Waldkraiburg steht noch aus.

Bei den hohen Corona-Zahlen im Landkreis steht für die Organisatoren die Gesundheit der Leute an erster Stelle. Krankenhäuser sollen nicht dadurch zusätzlich belastet werden, weil sich Leute auf einen Glühwein treffen und ratschen. Trotz Hygiene- und Sicherheitskonzepten will keiner das Risiko einer adventlichen Infektion auf sich nehmen.

Nachvollziehbar. Denn die Corona-Karte verfärbt sich deutschlandweit immer mehr ins Rote. Ins Dunkelrote. Längst überfällig, sich Gedanken zu machen, wie die Wucht der vierten Welle gestoppt werden kann. Ob flächendeckend eine 2G-Regel ausreicht, wird sich zeigen. Sicherer wäre jedenfalls, wenn sich jeder testen lässt. Unabhängig vom Status.

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