Gartenbauverein steht gut da

Die Vorsitzende des Gartenbauvereins, Elisabeth Haider, wird in den nächsten vier Jahren von Schriftführer Norbert Zettl (links) und 2. Vorstand Bernd Mayr unterstützt. Foto ng
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Die Vorsitzende des Gartenbauvereins, Elisabeth Haider, wird in den nächsten vier Jahren von Schriftführer Norbert Zettl (links) und 2. Vorstand Bernd Mayr unterstützt. Foto ng

Elisabeth Haider führt auch in den nächsten vier Jahren den Verein für Gartenbau und Landespflege. Auf der Jahreshauptversammlung wurde sie einstimmig im Amt bestätigt. Neu sind an ihrer Seite als Stellvertreter Bernd Mayr sowie als Schriftführer Norbert Zettl.

Kraiburg - 119 Mitglieder hat nach Auskunft von Schriftführerin Elfriede Fischer der Gartenbauverein, darunter sind vier Neuaufnahmen. In ihrem Rechenschaftsbericht erinnerte sie an die Aktivitäten des Vereins, die von der Maiandacht und einem Baumschneidekurs über Ausflüge und das 25-jährige Gründungsfest bis zum Obstpressen reichten. 6000 Liter Saft wurden im letzten Herbst hergestellt.

Eva Rauscher zeigte in ihrem Kassenbericht auf, dass der Verein mit gut 12000 Euro finanziell gut dasteht und im vergangenen Jahr vor allem durch die beiden Mostfeste einen Gewinn von fast 2000 Euro erzielte. Allerdings steht mit der Beteiligung an der Sanierung der Söllner-Kapelle auch eine erhebliche Ausgabe an.

Elisabeth Haider machte in ihrer Vorschau deutlich, dass zahlreiche Veranstaltungen, die sich in den letzten Jahren bewährt haben, auch heuer wieder durchgeführt werden. Zudem ist eine Ringelblumenaktion mit dem Kindergarten geplant. Nach der Fertigstellung des Neubaus soll auf dem Außengelände ein Baum gepflanzt werden.

Die Neuwahlen brachten auf allen Posten nur einstimmige Ergebnisse: Vorsitzende Elisabeth Haider, 2. Vorsitzender Bernd Mayr, Kassier Eva Rauscher, Schriftführer Norbert Zettl, Kassenprüfer Gusti Schmalhofer und Andrea Muskat sowie Mostwart und Technik Manfred Schmidhuber. Zudem wurden 14 Mitglieder als Beisitzer gewählt.

Im Anschluss an den offiziellen Teil hielt Roswitha Graminger aus Taching einen Bildervortrag zum Thema "Wohlfühlgarten". Damit verstand die Referentin, sich mit allen fünf Sinnen auf den Garten einzulassen, "denn der Garten ist heute nicht mehr in erster Linie nur ein Nutzgarten".

Da zum Beispiel das Auge das wichtigste Sinnesorgan sei, "müssen wir den Garten mit Farben und Formen gestalten und Ausblicke und Strukturen schaffen", so Graminger. Um noch mehr Geräusche in der Natur wahrnehmen zu können, helfen Nisthilfen für Vögel und Insekten oder Windspiele und ein Springbrunnen.

Zu allen fünf Sinnen zeigte die Referentin Beispiele auf, vergaß aber auch nicht darauf hinzuweisen, Arrangements zu treffen, "damit die Arbeit im Garten nicht unerträglich viel wird." ng

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