Fürstenberger bleibt Boss

In der spärlich besuchten Jahresversammlung des TSV wurde Georg Fürstenberger wieder einstimmig für weitere zwei Jahre zum Vorstand gewählt. Ihm zur Seite steht Konrad Fritz.

Taufkirchen - In seinem Tätigkeitsbericht nannte Fürstenberger unter anderem den Rosenmontagsball, die Weihnachtsfeier, den Georgiumritt und die Ortsmeisterschaft. Ein Schwerpunkt im Vereinsjahr war die Erneuerung der Stockbahnen und des Flutlichtes. Dem Verein gehörten am Jahresende 613 Mitglieder an, darunter 211 Jugendliche und Kinder.

Mit den Finanzen, so Kassier Hans Fürstenberger, schaute es im letzten Jahr nicht so rosig aus. Es musste ein kleines Minus verzeichnet werden. Anschließend gaben die Spartenwarte ihre Jahresberichte ab. Heike Gottbrecht und Simone Grill begeistern mit ihrem Zwergerlturnen die ganz Kleinen, in zwei Gruppen kommen 22 Kinder zu den Übungsstunden. Sehr viel Freizeit opfern Christina Böhm und Steffi Forstner, sie trainieren die Grazy Girls und die Fire Steps, insgesamt 34 Kinder. 20 Auftritte im heurigen Fasching sind der Beweis für ihr Können. Für den Breitensport gab Franz Fürstenberger den Bericht ab. In seinem Rückblick erinnerte er unter anderem an die Mainrundfahrt mit dem Rad. Für dieses Jahr ist eine Fahrt vom Malojapass am Inn entlang bis nach Taufkirchen geplant. Auch wird auf Wunsch wieder eine Stadtrundfahrt durch München auf dem Plan stehen.

Maria Baumann sprach für das Kinder- und Damenturnen. Das Kinderturnen findet in drei Gruppen statt, Trainerinnen sind Andrea Schuhbeck und Maria Baumann. Das Rhönradturnen hat sich den Turnstunden angeschlossen. Das Damenturnen leitet auch Andrea Schuhbeck und für die Lady-Gymnastik ist Maria Sax verantwortlich.

Für den Bericht der AH-Fußballer war Toni Wiedenmann zuständig. Er sprach begeistert vom Ausflug an den Mondsee, von guten Hallenturnieren und insgesamt 13 Spielen auf dem Rasen. Insgesamt konnten 26 Spieler eingesetzt werden. Die AH-Abteilung stellt auch fünf Jugendtrainer. Im heurigen Jahr feiert die AH ihr 35-jähriges Bestehen mit Turnieren am 2. Juni. Geplant ist auch ein "Ü50-Spiel" und eine Grillparty zum Ausklang. Winfried Steinhuber gab den Bericht der Fußballjugend ab. Mit Peterskirchen und Engelsberg werden in den Klassen A, B, C und D-Jugend Spielgemeinschaften gebildet. Weiters sind noch F- und G Mannschaften am Spielgeschehen beteiligt. Den Bericht der Herrenmannschaft im Fußball gab stellvertretend Konrad Mittermaier ab. Im letzten Jahr war der Abstieg beider Teams unumgänglich. Der sofortige Aufstieg in die Kreisklasse beziehungsweise A-Klasse kann höchstwahrscheinlich nicht geschafft werden, zu viele Punkte wurden bereits abgegeben.

Auf ein erfolgreiches Jahr blickte Albertine Wimmer von den Stockschützen zurück. Mit dem Gewinn der bayerischen Meisterschaft im Weitschießen von Monika Huber und der deutschen Teammeisterschaft im Zielschießen von Marianne Hierl konnten auch letztes Jahr wieder nationale Titel errungen werden.

Eine neue Sparte im TSV- Bereich ist das Einradfahren. Im zweiwöchentlichen Turnus findet jeweils am Samstagvormittag in der Mehrzweckhalle das Training statt. Die Badminton-Abteilung mit Stefan Reiter an der Spitze trifft sich in den Wintermonaten in der Mehrzweckhalle zum Training.

Die Neuwahlen ergaben folgendes Ergebnis: Vorsitzender Georg Fürstenberger, Stellvertreter Konrad Fritz und Kassier Hans Fürstenberger, neue Schriftführerin ist Marion Mittermaier, Kassenprüfer bleiben Georg Hasenkopf und Engelbert Wishuber.

Für ihre sportlichen Leistungen wurden Monika Huber, Marianne Hierl und die erste Herrenmannschaft der Stockschützen mit Matthias Meindl senior, Matthias Meindl junior, Georg Bichler, Michael Brunnhuber und Hans-Georg Baumann für ihren Aufstieg in die 2. Bundesliga geehrt. Andrea Mittermaier wurde für ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Vorstandschaft der Dank ausgesprochen.

Bürgermeister Jakob Bichlmaier und BLSV-Kreisvorsitzender Josef Elsberger sprachen in ihren Grußworten mit großer Begeisterung von der EM und WM der Stockschützen. "Helfer und Orgateam hätten sich die Goldmedaille verdient", so Bichlmaier. fim

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