Ein Fasching für Verliebte: Beim Waldkraiburger Prinzenpaar sprühen die Funken

Sonja Felber und Pascal Schönsind nicht nur in der Faschingszeit ein (Prinzen-)Paar: Die beiden Waldkraiburger kennen sich seit Jahren und sind schwer verliebt. Huckemeyer

Sonja Felber und Pascal Schön aus Waldkraiburg sind nicht nur auf dem Tanzparkett, sondern auch im echten Leben ein Paar. Die beiden teilen ihre Leidenschaft fürs Tanzen und zählen mit ihren 18 Jahren mit Sicherheit zu den jüngsten Prinzenpaaren in der Faschingsgeschichte der Stadt.

Von Uschi Huckemeyer

Waldkraiburg– Wenn Pascal zu Besuch kommt, dann schiebt Sonjas Vater schon mal einen Schweinebraten ins Rohr, ansonsten aber wird zu Hause bei der Faschingsprinzessin hauptsächlich thailändisch gekocht. Ist ja auch kein Wunder, denn die Eltern der 18-Jährigen stammen aus Thailand. Sonja Felber liebt das pikante Essen aus dem Land ihrer Vorfahren. „Ganz besonders mag ich den scharfen Papaya-Salat“, verrät sie und schaut dabei Pascal vielsagend an. Er ist ihr Prinz - und das nicht nur zur Faschingszeit.

Gemeinsam auf dem Faschingsthron

Der Fachoberschüler mag zwar seine Sonja über alle Maßen, kann sich aber mit den thailändischen Speisen nicht unbedingt anfreunden. „Mir ist das alles zu scharf“, meint er. Die kulinarischen Unterschiede spielen im Fasching jedoch keine Rolle. Pascal Schön und Sonja Felber geben in dieser Saison nun als blutjunges Prinzenpaar auf vielen Bällen und Veranstaltungen den Ton an. Die beiden 18-Jährigen kennen sich schon mehrere Jahre. „Aus einer anfänglichen Schwärmerei wurde im Laufe der Zeit immer mehr“, gibt Pascal gerne zu.

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Und jetzt sitzen die Verliebten sogar gemeinsam auf dem Faschingsthron. Schon letztes Jahr liebäugelte Sonja mit dem Gedanken, vielleicht Faschingsprinzessin werden zu können. Die Mutter von Chantal, der letztjährigen Prinzessin, ist Pascals Taufpatin. So fügte sich eines zum Anderen und die neuen Tollitäten der Waldburgia Faschingsgesellschaft wurden Ende Oktober in ihre neuen Aufgaben eingeführt. Von da ab ging es rund mit Vorbereitungen aller Art. Mehrmals pro Woche steht nun Tanztraining auf dem Programm. Pascal darf durchaus als Profi bezeichnet werden, wenn es ums Tanzen geht und hier explizit um Standard- und Lateinamerikanische Tänze. Der 18-Jährige begann nämlich bereits im zarten Kindesalter mit dem Tanzsport. Er konnte sogar einige Titel einheimsen.

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Nach Profisport dem Tanzen treu geblieben

Die Turniere und Wettbewerbe kosten jedoch viel Zeit. Pascal kehrte daher nach einigen Jahren diesem Sport den Rücken – wenn auch nicht dem Tanzen selbst. Jenes fällt auch seiner attraktiven Partnerin nicht schwer. Die Fachoberschülerin ist fit und bewegungsfreudig genug, um auf allen Ebenen mithalten zu können.

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Der Tag des Inthronisationsballes rückt jetzt unaufhaltsam näher. Am Samstag, den 11. Januar, lädt die Waldburgia Faschingsgesellschaft zu diesem gesellschaftlichen Großereignis ins Haus der Kultur ein. Herzklopfen werden sie an diesem Tag bestimmt haben, vermuten Sonja und Pascal. Aber die beiden sehen ihrem Auftritt mit Begeisterung entgegen und Sonja fügt lächelnd hinzu: „Der Applaus vom Publikum ist doch wirklich etwas Wunderschönes.“

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