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Farbenfroh und furios

OVB
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Von der Mannschaft Italiens, WM-Gastgeber 2008, übernahmen Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft die Fahne des internationalen Eisstocksport-Verbandes, die in der feierlichen Zeremonie zu Beethovens 9. Sinfonie gehisst wurde.

Waldkraiburg - Farbenfroh, fröhlich, furios - die Eröffnungsfeier der 9. Weltmeisterschaft im Eisstocksport war ganz nach dem Geschmack der Zuschauer.

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Farbenfroh, fröhlich, furios - die Eröffnungsfeier der 9. Weltmeisterschaft im Eisstocksport war ganz nach dem Geschmack der Zuschauer in der voll besetzten Eissporthalle und der 400 Sportlerinnen und Sportler aus 24 Nationen, die am Montagabend unter großem Jubel von den Rängen in das Eisstadion einmarschierten.

"Welcome in Waldkraiburg" - bei der Eröffnungsfeier bereitete das Publikum den Athleten, die in den kommenden Tagen die Besten der Welt im Eisstocksport ermitteln, einen herzlichen Empfang. Die Organisatoren der Eröffnungsfeier um Josef Parstorfer hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet: den Einzug der Nationen ins Stadion mit der Aschauer Blaskapelle, eine Eislaufvorführung der VfL-Eiskunstlaufabteilung, die mit 48 Kindern und Jugendlichen vertreten war; eine furiose Feuershow der Gruppe Dancing Spirits aus Vilsbiburg, die WM-Hymne "Hopes and Dreams", die die 17-jährige Johanna Krins erstmals live vor Publikum sang.

Antenne-Bayern-Moderatorin Kathie Kleff, die sich bei dieser Gelegenheit einmal fühlen wollte "wie Madonna beim Super-Bowl", führte nicht nur routiniert und locker durchs Programm. Vor einer WM-Skulptur aus Eis, die Christian Staber gefertigt hatte, sang sie auch die deutsche Nationalhymne, die bei einer Eröffnungszeremonie so wenig fehlen darf, wie das feierliche Hissen der Fahne des Weltverbands zur Musik von Beethoven, der Sportlereid, den Lokalmatador Christian Englbrecht aus Oberbergkirchen sprach, und der Satz: "Hiermit erkläre ich die Spiele der Weltmeisterschaft für Damen und Herren 2012 für eröffnet." Manfred Schäfer, Präsident des internationalen Eisstocksport-Verbandes, eröffnete die neunte Weltmeisterschaft mit diesen Worten.

Wie Schäfer, so brachten auch die anderen Redner der Eröffnungsfeier, Bürgermeister Siegfried Klika, Landrat Georg Huber, Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer, Staatsminister Marcel Huber, WM-Botschafterin Tanja Maderholz und DESV-Präsident Lindner, ihre Anerkennung für das enorme ehrenamtliche Engagement des Organisationskomitees um Ulli Maier zum Ausdruck. Vier Jahre lang dauerten die Vorbereitungen auf dieses Großereignis, bei denen Stadt, Stadtwerke und OK eng zusammen arbeiteten, um beste Bedingungen für die Sportler zu schaffen. 280 Helferinnen und Helfer sind allein während der WM im Einsatz.

OK-Chef Ulli Maier stand noch ganz unter dem Eindruck der Nachwuchs-Wettbewerbe der vergangenen Woche: "Einen besseren Auftakt hätten wir uns nicht wünschen können."

Die ganze Wintersportwelt blicke in diesen Tagen nach Oberbayern, zur Biathlon-WM in Ruhpolding und zur Eisstock-WM in Waldkraiburg, sagte Minister Huber, der auch Schirmherr der Weltmeisterschaft ist. Wie MdB Mayer so sprach auch Huber den Eisstocksportlern aus dem Herzen, als er fragte, warum dieser athletische Sport noch nicht olympisch sei. DESV-Präsident lobte die "perfekte Organisation der Nachwuchs-Wettbewerbe" und kündigte bis Samstag "fünf Tage Eisstocksport auf höchstem Niveau" an.

Die Eröffnungsfeier ging nahtlos in die WM-Party im Festzelt hinter der WM-Arena über. "Triff die Welt", der Slogan der WM, wurde nicht nur dort Realität. Bis zum Wochenenden werden Sportler, Betreuer und Zuschauer aus vielen Ländern für internationale Atmosphäre in der Stadt sorgen.

hg/Waldkraiburger Nachrichten

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