Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Expedition in die Regenbogennation

Laura Borchert (links), Abiturientin am Gymnasium Waldkraiburg, lädt zu einem Vortrag über eine Südafrika-Expedition ein, die sie im Herbst 2017 als Vertreterin der Schule unternommen hat. re

Waldkraiburg – Das Reiseziel eines Schülerabenteuers: Südafrika – ein Land mit endlosen Weiten, wilden Tieren, heißem Klima und fremdartiger Kultur.

Und all das in Verbindung mit einer Forschungsexpedition, die viele neuartige wissenschaftliche Arbeitsweisen und ein einzigartiges Erlebnis bereithielt.

Dafür hatte sich Laura Borchert, Abiturientin des Gymnasiums Waldkraiburg, erfolgreich beim Institut für Jugendmanagement Stiftung Heidelberg beworben. Nach einer einjährigen Vorbereitungszeit, in der parallel zur Schule zum Beispiel diverse Vorbereitungskurse absolviert werden mussten und sich die Schülerin auch um die Beschaffung von Fördermitteln zu kümmern hatte, ging die zehntägige Forschungsexpedition im November 2017 endlich los. Das neunköpfige internationale Jugendforscherteam begann seine spannende Fahrt und Laura war als Vertreterin des Gymnasiums Waldkraiburg mit dabei.

Die Expeditionsroute führte vom Norden Südafrikas von Johannesburg aus über Pretoria, Port Elisabeth, Knysna und Stellenbosch bis in den Süden nach Kapstadt. Entlang der Route machte die Gruppe Untersuchungen zu den Themengebieten Fauna, Flora-Klima, Infrastruktur-Verkehr-Wirtschaft und Mensch-Kultur-Sprache. In Kleingruppen, die jeden Tag wechselten, wurden Daten erhoben, ausgewertet, dokumentiert und evaluiert und am Abend des jeweiligen Tages dann auch den anderen Teams präsentiert.

Im berühmten Krüger National Park wurden etwa Ergebnisse von Tiersichtungen festgehalten, Pflanzen katalogisiert und Interviews mit Einheimischen über die Rollenverteilung von Mann und Frau, die Landessprachen und die Esskultur, aber auch über brisante politische Themen wie zum Beispiel die Apartheid erfasst.

Alle Ergebnisse wurden in einer 127 Seiten langen Gesamtdokumentation zusammengefasst.

Mit der Rückkehr nach Deutschland war das Unternehmen Forschungsexpedition noch nicht abgeschlossen. Die Teilnehmer sollen und wollen sowohl die interessantesten Expeditionsergebnisse als auch persönliche Erfahrungen durch Vorträge und viele beeindruckende Bilder aus Südafrika mit einem interessierten Publikum teilen.

Dazu ist die Öffentlichkeit eingeladen: Lauras Vortrag findet am morgigen Mittwoch um 18 Uhr im Rahmen des Sommerfestes am Gymnasium statt. re

Kommentare