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Es weihnachtet sehr

  • Hans Grundner
    VonHans Grundner
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Wir haben Mitte September – die Weihnachtszeit hat also grade erst begonnen.

Jedenfalls erwecken die Schoko-Nikoläuse und Lebkuchen, die die Kunden aus den Supermarkt-Regalen anlachen, diesen Eindruck, der Traditionalisten noch immer auf die Palme bringen kann. Wieso werden im Sommer grinsende Weihnachtsmänner verkauft? Gute Frage. Vermutlich, weil sie im Dezember keiner mehr sehen kann.

An der Pandemie kann das ja – ausnahmsweise – nicht liegen. Ansonsten scheint noch immer fast alles pandemiebedingt. Auch die Diskussion, ob Christkindlmärkte und Faschingszüge und -bälle in Waldkraiburg heuer schon Corona-kompatibel sind. Schad wär‘s, wenn‘s nichts wird. Schon wegen der vielen Ehrenamtlichen, die mit ganzem Herz und so viel Engagement dabei sind.

Für beide Positionen gibt es ja nachvollziehbare Argumente. Das muss gut abgewogen werden. Das Schlimmste wäre, Veranstalter und Aktive müssten nach der Absage im Vorjahr noch einmal draufzahlen, weil die Leute noch nicht unter die Leute gehen.

Wenn‘s wieder nicht klappt? Vielleicht kommen findige Problemlöser dann auf die verwegene Idee, Christkindlmärkte in inzidenzärmere Jahreszeiten zu verlegen. In den September zum Beispiel, passend zu den Schoko-Weihnachtsmännern im Regal.

Oder – viel besser – der Christkindlmarkt wird zum atmosphärisch dichten Impfzentrum umgestaltet. Mit Gratisglühwein, Siebenbürger Baumstriezel und böhmischen Liwanzen als Impfanreiz. Die Quote in und um Waldkraiburg würde garantiert nach oben schießen. Und der Christkindlmarkt wäre gerettet.

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