Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Aktion des Kreisjungendrings

„Endlich wieder Spaß mit netten Leuten“: Erste Waldkraiburger Blade-Night nach langer Pause

Sie waren bei der Blade-Night in ihrem Element: Janina Diem (im Vordergrund Mitte), Bufdi beim Kreisjugendring und Initiatorin der Veranstaltung, sowie die Teilnehmerinnen Cilli Rotter aus Gars (links) und Christina Horn aus Waldkraiburg.
+
Sie waren bei der Blade-Night in ihrem Element: Janina Diem (im Vordergrund Mitte), Bufdi beim Kreisjugendring und Initiatorin der Veranstaltung, sowie die Teilnehmerinnen Cilli Rotter aus Gars (links) und Christina Horn aus Waldkraiburg.
  • Kirsten Meier
    VonKirsten Meier
    schließen

Die 16-jährige Cilli Rotter aus Gars hat sich während der Corona-Pandemie wieder verstärkt aufs Inlineskaten verlegt. Natürlich war sie mit von der Partie, als der Kreisjugendring in Waldkraiburg die erste Blade-Night nach vielen Jahren in Waldkraiburg organisierte.

Waldkraiburg – In größeren Städten haben sie bisweilen schon fast Kultcharakter, auch in Waldkraiburg lockte die erste Blade-Night nach vielen Jahren Rollschuh- und Inlinefahrer aus dem weiten Umkreis an. Die waren froh, nach den harten Lockdown-Monaten „endlich mal wieder ein kleines Stückchen Normalität mit netten Leuten und viel Spaß zu erleben“, wie es die 16-jährige Cilli Rotter formulierte.

Während der Pandemie: Inliner wieder entdeckt

Tatjana Horn hat die Inliner wieder rausgeholt.

Die Schülerin aus Gars, die mit zwölf Jahren in ihrer Altersklasse deutsche Einradmeisterin im Freestyle wurde, gehört zu jenen, die sich aufgrund von Corona vermehrt aufs Inlineskaten verlegt hat. So wie Tatjana Horn, die mit ihren beiden Nichten gekommen ist, um im Waldkraiburger Gewerbegebiet mitzurollen. „Ich hab während Corona wieder mit den Inlinern angefangen“, sagt die 56-Jährige, die sich gerne unter die Kinder und Jugendlichen mischte, die bei der Veranstaltung des Kreisjugendrings (KJR) in der Mehrheit waren. Nicht nur Fahrradfahren, auch Inlineskaten gehört zu den Freizeitbeschäftigungen, die von der Pandemie profitiert haben.

Buntes Programm auf abgesperrtem Kurs

Der KJR hatte also den Nagel auf den Kopf getroffen, als er zur Blade Night in die Emil-Lode-Straße einlud, auf einen etwa 800 Meter langen abgesperrten Kurs. Die Veranstaltung wurde mit Live-Musik, Chillecken, Infoständen zum Thema U18-Wahl und einer Station für Street Art untermalt. Auch für Verpflegung war gesorgt.

Bufdi Janina Diem hat das Event organisiert

Mit Unterstützung des KJR-Teams hatte Janina Diem die Blade Night organisiert. Die 21-Jährige absolviert aktuell ihren Bundesfreiwilligendienst und hatte sich die Veranstaltung als ihre Projektarbeit ausgesucht.

Unverändert spielte dabei Corona eine zentrale Rolle. Viele Dinge waren zu beachten. So auch die Teilnehmerzahl, die anfangs nur auf 50 begrenzt war. Kurzfristig hat die Stadt dann doch 200 Teilnehmer genehmigt.

Wegen Corona: Bis zuletzt Bedenken

„Für uns war es enorm wichtig, dass den Kindern und Jugendlichen wieder etwas geboten wird. Schließlich mussten auch sie durch Corona stark zurückstecken“, sagt Diem. „Wir wollten sie mal wieder rausbringen, damit sie gemeinsam Spaß haben und auf andere Gedanken kommen.“ Alle Teilnehmer, die kostenlos mitmachen durften, wurden registriert, auch die Corona-Vorschriften mussten streng eingehalten werden.

Lange Zeit habe es deshalb Bedenken gegeben, ob die Blade-Night überhaupt stattfinden kann, so die Initiatorin. „Umso mehr freuen wir uns, dass das alles nun so toll geklappt hat.“ Froh sind die Veranstalter vor allem über die Unterstützung der Stadt und des Bayerischen Roten Kreuzes, das während der Blade-Night Veranstaltung vor Ort war. Verletzungen gab es keine. Die Teilnehmer waren allesamt gut und sicher auf ihren Rollschuhen und Inlinern unterwegs.

Teilnehmer hoffen auf Wiederholung

Und viele hoffen schon auf eine Wiederholung. „Alles ist perfekt organisiert“, lobte Johanna Haber. Die 21-jährige Studentin ist eigens aus Eggenfelden herüber gefahren, weil die Blade Night in Landshut im Mai abgesagt worden war. „Ich hoffe, es gibt auch in Zukunft wieder Blade-Nights, denn man sieht ja, wie viel Spaß die Leute haben.“

Und Tatjana Horn ergänzt: „Es ist klasse, dass es für die Jugend so tolle Veranstaltungen gibt. Es müsste hier jedoch noch viel mehr Angebote für sie geben.“

Mehr zum Thema

Kommentare