16 NEUE „DOG STATIONEN“

Erleichterung nicht nur für Hunde

Im Stadtpark präsentieren Bürgermeister Robert Pötzsch, Leiter des städtischen Bauamtes Carsten Schwunck und Peter Leinfelder von den Stadtwerken eine der neuen „Dog Stationen“. kom
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Im Stadtpark präsentieren Bürgermeister Robert Pötzsch, Leiter des städtischen Bauamtes Carsten Schwunck und Peter Leinfelder von den Stadtwerken eine der neuen „Dog Stationen“. kom

Mit dem Hund zum Spazieren, für sein großes Geschäft jedoch keine Tüte dabei: Diesem Problem soll nun mit den „Dog Stationen“ entgegengewirkt werden.

Waldkraiburg – 16 neue Tütenspender stellten die Stadtwerke im Stadtgebiet auf, achtmal wurde auf bestehende Abfalleimer zurückgegriffen, acht neue wurden aufgestellt. Sollte sich herausstellen, dass es nicht genügend Stationen gibt, sind noch neun weitere in Reserve. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf etwa 3300 Euro, Montage inbegriffen, wie Carsten Schwunck, Leiter des städtischen Bauamtes, mitteilt.

„Hundekotbeseitigung ist ein generelles Stadtproblem, nicht nur bei uns in Waldkraiburg,“ erklärt Bürgermeister Robert Pötzsch beim Pressetermin im Stadtpark. Rund 1000 Hunde sind in der Stadt gemeldet. Tierhalter können jetzt, auch wenn sie selbst keine Kottüten dabei haben, die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge schnell entsorgen.

Das Stadtoberhaupt zeigt sich begeistert: „Damit schaffen wir einen neuen Service für die Waldkraiburger Hundebesitzer. Wir hoffen, dass die Stationen gut genutzt werden.“ Die Stadtwerke verzichten bewusst auf andere Behältermethoden, wie etwa die engen Abfalleimer mit Klappe, die üblicherweise verwendet werden, um den Abtransport zu erleichtern. Generell gibt es in Waldkraiburg über 300 öffentliche Mülleimer, in denen die gefüllten Beutel problemlos entsorgt werden können. Die Hinterlassenschaften der Hunde sind nicht nur unangenehm, sondern auch gesundheitsgefährdend, wie die Sprecherin der Stadt, Stephanie Till, erklärt. Hundekot sei ein Nährboden für Viren, Bakterien und Würmer, die über die Schuhsohlen bis in die Wohnungen verbreitet werden können. Auf den landwirtschaftlichen Wiesen und Weideflächen kann Hundekot über das Viehfutter bedrohliche Erkrankungen beim Vieh hervorrufen.

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