Erfolgreiche Wildrettungssysteme

Waldkraiburg-Pürten/Ebing. – Über Versammlungen und Sitzungen sowie das Jagd essen hat der Vorsitzende Johann Straßer bei der Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Pürten-Waldkraiburg in der „Ebinger Alm“ berichtet.

Wie aus dem Bericht von Kassier Anton Schreiner hervorgeht, ist durch den Kauf eines Maissägerätes ein Minus entstanden. Die vorhandenen Gerätschaften seien gebrauchsbereit. Der Holzspalter ist durch regelmäßige Reparaturen technisch in Ordnung zu halten. Die Kennzahlen für die laufenden Jahre 2019 bis 2021 entsprechen dem des vorhergehenden Abschussplans. Jagdpächter Richard Göppenhammer sagte, dass der Abschuss erfüllt wurde. Zudem wurde bei der Versammlung angeregt, gegebenenfalls die Jagdsatzung auf eine jährliche Jagdverpachtung anzupassen.

Einen Vortrag zum Thema „Wildrettungssysteme“ hielt Josef Reiser. Er verdeutlichte Wirkungsweise und Nutzen der Systeme. Die Technik weise eine hohe Erfolgsquote bei der Rehkitz-Rettung auf. Außerdem verringert sich die Gefahr einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz bei Anwendung solcher Wildschrecktechnik. Nicht zu unterschätzen ist die Gefahr von Botulismus, also die Vergiftung von Futter durch Tierkadaver. Es wurden zwei Wildvergrämungssysteme vorgestellt: die Mähsirene, die mit hochfrequentem Schall arbeitet, und der Mähblinker. Dieser sendet optische und akustische Signale aus. Am Ende erinnerte Reiser noch an die anzustrebende Mähstrategie. bac

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