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ENTLASSFEIER AN DER DIESEL-MITTELSCHULE

Erfolg ist nicht einfach nur Glück

Die besten Abschlussschüler freuen sich über ihre guten Zeugnisse und kleine Präsente. Unser Bild zeigt sie mit Rektorin Birgit Huber-Heinrich (rechts) und Lehrer Jan Heuer. fis
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Die besten Abschlussschüler freuen sich über ihre guten Zeugnisse und kleine Präsente. Unser Bild zeigt sie mit Rektorin Birgit Huber-Heinrich (rechts) und Lehrer Jan Heuer. fis

122 junge Leute werden von der Diesel-Mittelschule ins Leben entlassen. 49 haben den Quali in der Tasche und 41 Schüler aus dem M-Zug die mittlere Reife.

Waldkraiburg – „Auch nach einer solchen Sternstunde wie dieser heißt es wieder auftanken für einen neuen Lebensabschnitt!“ Dazu forderte Pater Bernhard Stiegler zusammen mit Pfarrer Simon Stritar in der ökumenischen Eröffnung der Entlassfeier die Schüler auf. Sie hatten mit dem vergleichenden Computerspiel „Super Mario“, ihren Fürbitten und den einfühlsamen Songs „Wade in the water“ und „Some times I feel like a motherless child“ des Schulchors die Entlassandacht mitgestaltet.

Der „Irische Segenswunsch“ leitete über zum Beginn der Feier, in der Rektorin Birgit Huber-Heinrich ihre Laudatio fast etwas wehmütig begann: „Es ist ein Abschied von 122 Schülern!“ Beim qualifizierenden Abschluss der Mittelschule mit einer Gesamtschülerzahl von 82 in den 9. Klassen unterzogen sich 81 der besonderen Leistungsfeststellung. Davon kamen 27 aus der M9. 49 von ihnen bestanden die Prüfung, das entspricht 60,49 Prozent aller Teilnehmer.

Die mittlere Reife im M-Zug war eine hundertprozentige Sache, denn 41 Schüler aus den 10. Klassen strebten diese Qualifikation an und alle bestanden die Prüfung. „Kein Schüler wird also die Mittelschule verlassen, ohne einen Anschluss zu finden“, so die Rektorin, „und dies ist vor allem auch unserem Lehrerteam zu verdanken und dessen fast grenzenloser Frustrationstoleranz. Denn Erfolg ist kein Glück, er ist beeinflussbar, fordert vielfach große Opfer. Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen.“

Landrat Georg Huber erinnerte sich in seiner Rede an seinen Abschied aus der Hauptschule: „Die Wenigsten bekommen Erfolg im Schlaf geschenkt. In unserer Bildungslandschaft gibt es viele Wege, immer wieder zu beginnen.“ Die Mittelschule habe den Grundstein gelegt für persönliche Bildung, soziales Engagement, habe präventiv und integrativ gewirkt. Dies demonstrierte die Lehrerband mit den Schülersolisten Elisabeth und Igor und dem Song „Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung“. Auch in seinem Grußwort ging der Elternbeiratsvorsitzende Josef Sahlstorfer von einem Beispiel aus seiner Berufserfahrung aus, denn nicht nur Noten-Zahlen zählen, sondern vor allem auch die B-Note, also das, was den Menschen ausmacht: „Dazu gehören altmodische Tugenden wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Geradlinigkeit.“

In seiner launigen Entlassrede der Lehrerschaft erinnerte Jan Heuer an die Abschlussfahrten, die wie die Quali-Prüfungen verliefen: Es gab keine bösen Überraschungen.

„Nur eineinhalb Monate Freiheit – dann ruft wieder die Pflicht!“, meinten die Schülersprecher Egzona Ljutviji, Gizem Nur Cingli und Patrick Dörrer und zogen Bilanz: „Wir verursachten unseren Eltern enorme Materialkosten in diesen neun bis zehn Jahren. Doch sind wir dankbar für jede Unterstützung, besonders die von den Vertrauenslehrern und unserer Rektorin.“ Nach dem Song für die noch etwas Unentschlossenen „Probier`s mal mit Gemütlichkeit“ übergaben die Klassleiter, untermalt von einer unterhaltsamen Power-Point-Präsentation, die Abschlusszeugnisse.

Beim Quali schnitten Ebraheem Abu Liayla (1,8), Anna Weizel (1,8) und Martin Fleißner (2,0) am besten ab, beim Zeugnis der mittleren Reife erreichten Anett Szabo (1,33), Ramona Schwarzer (1,89) und Jessica Muskat (2,0) Spitzenergebnisse. (Siehe auch Kurzporträts der besten Absolventen auf Seite 14.)

Mit dem Rausschmeißersong geleitete die Lehrerband die Schulfamilie hinüber zum Abschlussball ins Haus der Kultur.

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