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Energie als Luxusgut

  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Wer denkt bei Temperaturen über 30 Grad Celsius an den Winter?

Ans Heizen? Ob man besser im Winter die Temperatur in der Wohnung zwei, drei Grad runterdreht und lieber warme Socken und dicken Pulli trägt? Keiner. In normalen Zeiten. Doch jetzt, wo gedrosselte Gaslieferungen, steigende Energiepreise und die Furcht vor Engpässen die Meldungen beherrschen, machen sich viele Sorgen darum.

Darum, wie teuer es wird, die Wohnung warm zu halten. Wo man noch Brennholz für den sonst wenig beachteten Kachelofen bekommen kann. Oder auf welche alternativen Energien man kurzfristig vor dem Winter umsteigen könnte.

Das Thema Energie und Heizen wird für alle Beteiligten zur Belastungsprobe im Winter. Gerade die Sozialschwachen trifft es aber besonders hart.

Wo können die ansetzen, die das ganze Jahr über den Rotstift ansetzen müssen. Bei denen das Sparen den Alltag beherrscht, weil sonst zur Monatsmitte das Geld schon alle ist. Die nicht mal eben auf ihr Wohnhaus eine Fotovoltaikanlage installieren können, um die eingekaufte Strommenge zu reduzieren.

Woher das Geld für einen energieeffizienteren Kühlschrank nehmen, wenn im Monat nur wenige hundert Euro zum Leben bleiben. Wenn auch sonst alle Energiespartipps längst ausgereizt sind. Wenn die Nebenkosten für manche Menschen unbezahlbar werden, wenn Energie zum Luxusgut wird, weil Deutschland zu sehr abhängig ist von einem einzelnen Land.

Doch mindestens genauso schwer belastet die Ungewissheit, wie kalt der Winter tatsächlich werden wird, wie sich der Ukraine-Krieg weiter entwickeln wird, welche Drohungen aus Russland noch kommen.

So viel steht jetzt schon fest: Es wird ein schwieriger Winter – für alle.

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