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Ein Jahr später als geplant

Endlich darf gefeiert werden: Landjugend Pürten-St. Erasmus holt Fahnenweihe nach

Mit ihrer neuen Fahne führte die Landjugend Pürten-St. Erasmus vor den anderen Ortsvereinen den Kirchenzug an.
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Mit ihrer neuen Fahne führte die Landjugend Pürten-St. Erasmus vor den anderen Ortsvereinen den Kirchenzug an.

2020 – dieses Jahr ist auf die Fahne und das Fahnenband gestickt, gefeiert wurde das Jubiläum der Landjugend Pürten-St. Erasmus aber erst ein Jahr später. „Klein, aber fein“ – so sollte das 50-jährige Bestehen endlich gefeiert werden. Trotz Corona.

Waldkraiburg – Vier Tage wollte die Landjugend bereits vergangenes Jahr ihr Jubiläum feiern, jetzt waren es zwei Tage im kleinen Kreis, mit der die Weihe der neuen Fahne gefeiert wurde. Eingeläutet wurden die Feierlichkeiten mit einem Weinfest, zu dem der „Holzner Schorsch“ als Pürtner Musiker aufspielte. Flammkuchen und Brotzeiten passten zu den Weinen.

Die Zukunft in die Hand nehmen

Der Festsonntag begann mit einem Weißwurst-Frühschoppen, den die „Junge Oarkarrer-Musi“ instrumental begleitete und den ganzen Tag über aufspielte. Die Landjugendgruppe formierte sich später mit der Geistlichkeit und den Ministranten, den drei Bürgermeistern und Ortsvereinen aus Pürten und St. Erasmus zum Kirchenzug.

In der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt zelebrierte Pater Jacek Styrczula mit Gemeindeassistentin Sandra Großmann den Festgottesdienst, mitgestaltet von der Landjugend. „Nehmt Neuland unter den Pflug! Nehmt die Zukunft in die Hand.“ So ertönte das Eingangslied des Kirchenchores Pürten/Maria Schutz.

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Diesen Text nahm auch der Geistliche in seiner Predigt auf, passend zur Fahne, die dieses Symbol trägt, sowie zum Erntedankfest. „In einem Verein heißt es, Ziele zu verwirklichen und sich aufeinander verlassen können. Eure Fahne soll ein Symbol für die Einheit und das Zeichen der Gemeinschaft darstellen.“ Er spendete der neuen Fahne den kirchlichen Segen, die Fähnrich Sebastian Roß dann an der Fahnenstange präsentierte. Ein „Trachten-Leiberl“ wurde übergeben, als Symbol der Zusammengehörigkeit. Ein Fahnenband von der Vorstandschaft gilt als Zeichen der Dankbarkeit für 50 Jahre Landjugend und wurde ebenso gesegnet.

Bereits am Freitag wurde bei einem Weinfest das Jubiläum gefeiert. BAchmaier

„Was ihr auf die Beine stellt, das ist enorm“, lobte Maria Obermeier von der Kreisvorstandschaft und gratulierte zum Gründungsfest. Großen Respekt zollte auch Richard Fischer, der die Grüße vom Landkreis als stellvertretender Landrat überbrachte und sich über das Engagement in fünf Jahrzehnten freute.

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„Wir dürfen Vertrauen in die Landjugend haben“, stellte Bürgermeister Robert Pötzsch als Schirmherr des Festes heraus. „Ihr seid bei jeder Aktion und jeden Tag zur Stelle, wo es nötig ist. Ob bei ‚Rama dama‘, Seniorennachmittagen, ‚Ruck ma zam‘ oder die Corona-bedingten Hilfsaktionen – ihr macht immer mit und wir danken für euren Einsatz.“

Als Schirmherr stand Bürgermeister Pötzsch die Aufgabe zu, ein Bierfass anzuzapfen. Das erste Fass seit Monaten. Ob er es noch könne, fragte Thomas Zacherl, einer der Vorsitzenden. Trotz eines kräftigen Schlags floss kein Bier: Der Zapfhahn war kaputt.

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