Eisschützen fehlt der Nachwuchs

Martin Wieser(rechts)überreichteHans Bruckmaier eine Urkunde zum Jubiläum des Vereins. re

Jettenbach –. Die Freude über die gelungene 50-Jahr-Feier beim Eisschützenverein ist groß.

Aber bei der Hauptversammlung gab es auch einen Wermutstropfen, wie Vorsitzender Hans Bruckmaier sagte.

Vor allem die 50-Jahr-Feier im Mai wurde noch einmal hervorgehoben. Der Vorstand war mit dem Verlauf des Festabends sehr zufrieden.

Die durchgeführte Satzungsänderung wurde vom Registergericht als Neufassung deklariert. Da in der Versammlung die erforderliche Anzahl an stimmberechtigten Mitgliedern nicht anwesend war, um über die Neufassung abzustimmen, wird das Einverständnis durch ein Umlaufverfahren eingeholt.

Als Wermutstropfen ist die Sparte Jugend zu erwähnen. Da dem Verein aktuell nur zwei Jugendliche angehören, wurde über eine „Greencard“ mit dem FC Grünthal an Turnieren teilgenommen. Für das folgende Jahr wird diese Lösung durch das altersbedingte Ausscheiden mehrerer Schützen der beiden Vereine keine Option mehr sein.

Im Namen des BLSV überreichte Martin Wieser Glückwünsche zum 50. Jubiläum in Form einer Urkunde und einem Gerätegutschein.

Auch Martin Wieser bedauerte die Situation der Jugendarbeit. Dieser Negativtrend sei leider auch in vielen anderen Vereinen erkennbar. Es sei ein Bestreben des BLSV, über Förderprogramme die Vereine entsprechend zu unterstützen.

Bürgermeisterin Maria Maier lobte die gute Führung des Vereins. Die rege Beteiligung am Ortsgeschehen sei genauso zu erwähnen wie die interne Aktivität. Ein großer Dank geht an die Teilnahme am Ferienprogramm. Der Erlebnistag auf dem Bruckmaierhof ist ein Magnet für viele Kinder aus Jettenbach und der umliegenden Region.

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