Einkaufen attraktiver machen

Valentin Clemente
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Valentin Clemente

Mein Ansatz ist, zunächst die Rahmenbedingungen für Gewerbetreibende zu verbessern.

Verordnungen und Gebührensatzungen werden wir allesamt kritisch auf ihre Sinnhaftigkeit und Verhältnismäßigkeit überprüfen. Die Händler und Gastronomen in der Stadt sollen es so einfach wie möglich haben.

Konkretes Beispiel: Muss eine Genehmigung an der Verfügbarkeit von Parkplätzen scheitern? Ich meine: nein. Das passt auch nicht zu modernen Verkehrskonzepten. Initiativen zur Belebung der Innenstadt, die von den Gastronomen oder Gewerbetreibenden selbst kommen, möchten wir besser fördern und vernetzen. Unser Einzelhandel hat auch mit dem wachsenden Online-Handel zu kämpfen. Hier gilt es, gemeinsam mit den Händlern Bedingungen zu schaffen, die das Einkaufen in der Stadt attraktiver machen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem kombinierten Angebot aus Ruftaxi und Lieferservice, betrieben von einem Gewerbeverband oder einer Genossenschaft?

Eine weitere Herausforderung sind die oft verhältnismäßig hohen Mieten für Gewerberäume am Stadtplatz. Natürlich ist das primär die Sache der Eigentümer – aber vielleicht ist denen ja eine dauerhafte Belegung mit etwas niedrigerer Miete lieber als Leerstand?

Das können wir im Dialog mit allen Beteiligten sicher herausfinden. Der Leerstand in Innenstädten ist auch kein Problem, das es nur in Waldkraiburg gibt, daher werden wir uns auch mit anderen Kommunen darüber austauschen, wie das Problem dort angegangen wird.

Der Kandidat hat den ihm zur Verfügung stehenden Platz nicht ausgenutzt.

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