Langjährige und verdiente Mitglieder wurden bei Jahresversammlung geehrt

"Eine rührige kleine Ortsfeuerwehr"

Die Vorstandschaft und Bürgermeister Siegfried Klika ehrten langjährige aktive Mitglieder der Ebinger Feuerwehr. Foto bac
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Die Vorstandschaft und Bürgermeister Siegfried Klika ehrten langjährige aktive Mitglieder der Ebinger Feuerwehr. Foto bac

Waldkraiburg-Ebing - 120 Jahre aktive Dienstzeit wurde in der Jahresversammlung der Feuerwehr Ebing in der Gaststätte "Ebinger Alm" gewürdigt. Zusammen mit Bürgermeister Siegfried Klika ehrte die Vorstandschaft Max Anzinger, Franz Belkot, Johann Hintermeier und Werner Mayer für 30 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.

Die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann erhielten Franz Belkot und Florian Haindlschuster, Oberfeuerwehrfrau wurde Alexandra Rödig. In die Jugend wurde Markus Koller aufgenommen und in die aktive Mannschaft ist Armin Endres eingetreten, der auch künftig die Leitung Atemschutz übernimmt.

Kommandant Andreas Rödig bezifferte den Personalstand der Aktiven mit 24, davon zwei Frauen. 44 passive/fördernde Mitglieder, acht Feuerwehr-Anwärter und ein Ehrenmitglied sind zudem dabei.

In seinem Tätigkeitsbericht zählte er 14 Alarmierungen auf, davon waren acht THL-Einsätze und sechs Sicherheitswachen; Brandeinsatz war keiner erforderlich. Bei den technischen Hilfeleistungen war die Wehr unter anderem zur Personen- und Tierbergung, zu Unfällen sowie zur Beseitigung von Sturmschäden gefordert. Weiter erwähnte der Kommandant acht Funk- und zehn weitere Übungen sowie Lehrgänge, Arbeitsdienste und es wurden verschiedene Geräte für den Feuerwehrdienst angeschafft.

Jugendwart Sebastian Praßl gab seine Truppe mit acht Jugendlichen, davon zwei Mädchen, an. Die jungen Feuerwehrler nahmen an jeweils sieben Funk- und weiteren Übungen teil, einige absolvierten die Prüfung "Jugendflamme" sowie den Wissenstest. Beim Kreiszeltlager im FAZ und der Suchwanderung in Zangberg war man dabei und als "junge Verletzte" bei einer Einsatzübung des BRK aktiv. Vom 20. bis 22. Juli wird beim Kreiszeltlager im FAZ mitgemacht.

Vorsitzender Martin Anzinger zählte die "geselligen Aktivitäten" der Wehr auf. Bei der Ortsmeisterschaft im Stockschießen war die Ebinger Wehr ebenso präsent wie auch bei Gründungsfesten, der Eisstock-Stadtmeisterschaft oder bei zahlreichen Veranstaltungen der Nachbars- und Ortsvereine. Es wurde ein Sommerfest veranstaltet und für den verstorbenen Kommandanten Sebastian Kifinger ein Gedächtnis-Watt-Turnier.

In seinem Atemschutzbericht nannte Andreas Rödig sieben Atemschutz-Geräteträger; verschiedene Übungen wurden durchgeführt.

Aus dem Kassenbericht von Max Anzinger waren Einnahmen von 2596 Euro gegenüber den Ausgaben von 3829 Euro zu entnehmen, was ein Minus von 1233 Euro ergibt.

In der Vorschau wurde am 5. Mai ein Vereinsausflug mit der Bahn nach München, am 17. Mai ein Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder, am 4. August das Sommerfest und am 12. Oktober das Gedächtnis-Watt-Turnier genannt. Bürgermeister Siegfried Klika, Kreisbrandinspektor Harald Lechertshuber und Kreisbrandmeister Rainer Englmaier lobten in ihren Grußworten die rührige kleine Ortsfeuerwehr. bac

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