Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Was das topmoderne Gefährt alles kann

225.000-Euro-Kraftpaket: Neues Löschfahrzeug erhöht Schlagkraft der Ebinger Feuerwehr

Pater Walter Kirchmann segnete das neue Mittlere Löschfahrzeug MÜ – FE 471 der Ebinger Feuerwehr.
+
Pater Walter Kirchmann segnete das neue Mittlere Löschfahrzeug MÜ – FE 471 der Ebinger Feuerwehr.

Ein besonderer Tag für die Ebinger Feuerwehr: Ihr neues Feuerwehrauto, ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF), wurde den Floriansjüngern jetzt offiziell übergeben und kirchlich gesegnet. Fahrzeug letztlich billiger als erwartet.

Von Christa Bachmaier

Waldkraiburg – Zu den Feierlichkeiten wandte sich der Vorsitzende Martin Anzinger zunächst an die Stadt Waldkraiburg: „Dass die Feuerwehren im Stadtgebiet – wie auch unsere kleine Ebinger Wehr – so gut ausgerüstet sind, haben wir der Stadt zu verdanken. Durch diese Unterstützung konnten wir unser über 30 Jahre altes LF8 durch das neue MLF ersetzen“, dankte er stellvertretend für alle dem Bürgermeister Robert Pötzsch.

Viel Arbeit und Herzblut

Diesem Dank schloss sich auch der stellvertretende Kommandant Sebastian Praßl an. Er zeigte einen kurzen Ablauf der Fahrzeugbeschaffung auf, in Vertretung des erkrankten Kommandanten Andreas Rödig. „Andreas hat in den vergangenen Jahren so viel Arbeit und Herzblut hinein gesteckt, dass wir dieses MLF nun erhielten, und er hat sich so sehr auf die Fahrzeugweihe gefreut, kann aber heute nicht dabei sein“, stellte Praßl das Engagement des Kommandanten Rödig heraus.

Zwei Jahre Planung und Bauzeit

Das MLF ist zwar etwas kleiner als das bisher in Ebing stationierte LF8, hat aber durch das mitgeführte Löschwasser und modernere Gerätschaften eine höhere Ersteinsatzschlagkraft. 2019 wurde die Ersatzbeschaffung vom Stadtrat bestätigt. Nach zwei Jahren Planung und Bauzeit – Fahrzeug und Ausbau war von der Firma Magirus und die Beladung von der Firma Stirner – konnte im Mai das neue MLF in Ulm abgeholt werden. Das Fahrgestell ist ein Iveco Dayli mit 180 PS und die Mannschaftskabine bietet Platz für eine Staffel mit sechs Feuerwehrlern.

Der Stadt bleiben Kosten in Höhe von 173.500 Euro.

„Von den geplanten 240.000 Euro hat das Fahrzeug letztendlich 225.000 Euro gekostet. Abzüglich des Staatszuschusses von 51.500 Euro blieben dann für die Stadt Kosten in Höhe von 173.500 Euro. Dafür im Namen der Feuerwehr einen herzlichen Dank“, sagte Praßl.

Zum Start Großbrand und Personensuche

Pater Walter Kirchmann gab dem neuen MLF den kirchlichen Segen, „dass dieses Fahrzeug wieder alle von den Einsätzen gesund zurückbringt“. Auch Bürgermeister Robert Pötzsch gab seiner Freude Ausdruck über das wichtige Auto, das vor allem der Allgemeinheit diene. Er übergab den Schlüssel an den stellvertretenen Kommandanten. „Bei einem Großbrand und einer Personensuche hatte unser neues MLF gleich einen ereignisreichen Start.

Funkrufname Florian Ebing 47/1

Jetzt kann ich seine vollständige Einsatzbereitschaft mit dem Funkrufnamen Florian Ebing 47/1 und dem Kennzeichen MÜ – FE 471 vermelden“, freute sich Praßl.

Bürgermeister Robert Pötzsch wünschte gute Fahrt mit dem neuen MLF und übergab den Schlüssel an den stellvertretenden Kommandanten Sebastian Praßl.

Mehr zum Thema

Kommentare