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Ebing-West: Die Stadt ändert Ergänzungssatzung

Die geplante Streuobstwiese, die dem Vorhaben entgegensteht, wird nach Westen verschoben.
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Die geplante Streuobstwiese, die dem Vorhaben entgegensteht, wird nach Westen verschoben.
  • Hans Grundner
    vonHans Grundner
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Um einem Ebinger Bürger die Möglichkeit zu eröffnen, dass auf eigenem Grund im Westen des Waldkraiburger Ortsteils zwei Kinder zwei Einfamilienhäuser bauen können, will die Stadt die Ergänzungssatzung aus dem Jahr 2009 ändern und deren Geltungsbereich ausweiten.

Waldkraiburg-Ebing - Wie Bauamtsleiter Carsten Schwunck im Bauausschuss ausführte, befinden sich die beiden geplanten Gebäude zum Teil im innerhalb der in der Satzung festgelegten Ortsrandeingrünung, die als Ausgleichsfläche dient.

Die dort geplante Streuobstwiese existiere noch nicht. Deshalb sei es möglich, die Fläche in Richtung Westen zu verschieben und Baurecht für das Vorhaben zu schaffen.

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Schwunck: „Wir wollen, dass dieses Biotop errichtet wird.“ Es sei ebenso gewollt, dass in den Ortsteilen Familienangehörige, die im Dorf bleiben wollen, dort auch bauen können. CSU-Fraktionschef Anton Sterr meldete Bedenken an. Der Ausschuss habe schon sehr oft derartige Anfragen behandelt und an vielen Stellen abgelehnt.

„Schaffen wir damit keinen Präzedenzfall?“ Der Bauamtsleiter sieht kein Problem. Nicht immer sei in den konkreten Fällen eine Erweiterung möglich gewesen, an dieser Stelle gehe das aber. Einstimmig hat der Ausschuss deshalb die Ausweitung des Geltungsbereichs befürwortet. Die Kosten für das Bauleitplanverfahren muss der Bauherr tragen. hg

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