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OSTERN IN CHRISTKÖNIG

Dramatisches Licht in der Jahreskrippe

Etwa 100 Stunden Freizeit hat Thomas Marschner, der begeisterter Krippenbauer ist, in die Gestaltung der Szene gesteckt. kla
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Etwa 100 Stunden Freizeit hat Thomas Marschner, der begeisterter Krippenbauer ist, in die Gestaltung der Szene gesteckt. kla

Die Jahreskrippe in der Christkönigskirche nimmt weiter Gestalt an. Derzeit ist die Kreuzigungsszene zu sehen. In die Gestaltung hat Krippenbauer Thomas Marschner 100 Stunden Freizeit gesteckt. Der Hintergrund stammt aus der Feder von Kirchenmaler Ulli Höllinger.

Waldkraiburg – In der Jahreskrippe von Christkönig, die die Kirchenverwaltung und der Pfarrgemeinderat im vergangenen Herbst angeschafft haben, ist jetzt Ostern. Eigentlich war es erst nur ein Kasten; an Weihnachten wurden zwar schon Szenen gezeigt. Aber so richtig fertig wurde sie zum Osterfest. Nun ist erstmals die Kreuzigungsszene zu sehen.

Rund 100 Stunden Freizeit hat Thomas Marschner investiert, um das möglich zu machen. Marschner stammt selbst aus einer angesehenen Krippenbauerfamilie und ist selbst auch passionierter Krippenbauer – und das sieht man. Die Felsen imitierte er aus Buchenholz und Korkrinde. Bäume, die wie Zypressen aussehen, hat er selbst „gebaut“. „Ich hab da was von einem Busch vor dem Pfarramt runtergezwickt und ein bisserl präpariert. Wenn ich so weiter mach, ist von dem Gewächs bald nichts mehr da“, schmunzelt er. Der Boden der Krippenszene besteht aus Ziersand, den er farblich schattiert und mit Lack festgeklebt hat.

Um die Kulissenmalerei hat sich Kirchenmaler Ulli Höllinger gekümmert und in der Ferne die Stadt Jerusalem entstehen lassen. 25 Stunden hat er an den Pinselstrichen auf dem Sperrholz gearbeitet. Die neuen Figuren hat Kirchenpfleger Klaus Loschek gespendet, wie Anton Kindermann vom Pfarrgemeinderat verrät. Es handle sich um Südtiroler Figuren aus dem Ahrntal. „So ist ein sehr stimmungsvolles Gesamtbild entstanden; jetzt ist die Kreuzigungsszene noch bis Karfreitag zu sehen“, so Kindermann. Am Karsamstag Vormittag wird umgebaut. Thomas Marschner braucht dann gute zwei Stunden, um für die Auferstehungsszene umzudekorieren.

Diese ist dann über die Osterfeiertage bis kurz vor Pfingsten für die Öffentlichkeit aufgebaut. Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung hoffen darauf, dass viele Waldkraiburger und auch die Landbevölkerung ihr Interesse an dieser Jahreskrippe zeigen, indem sie ihr einen Besuch abstatten.

Die Krippe kann tagsüber sowohl an den Wochen- als auch Sonn- und Feiertagen kostenlos besichtigt werden.

Nachdem die Jahreskrippe weiter ausgebaut werden soll, hoffen alle Beteiligten weiterhin auf Spenden, so Kindermann.

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