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WIESN-SPLITTER

Dirndl, Gstanzl und so viele Promis wie noch nie

Die Modenschau im Almrausch-Stadl, die die Frauen- Union mit der Waldburgia auf die Beine gestellt hat, war sorgfältig geplant.

Kurzfristig jedoch fiel Gardetänzerin Ela aus, die auf dem Laufsteg Dirndl von Tracht & Trend vorführen sollte – und Isabella Meindl, Frau von Wiesn chef Norbert, sprang ein. „Bella“, die Rock‘n’Roll- Frohnatur und ehemalige Faschingsprinzessin, hat Laufstegerfahrung und Bühnenpräsenz – ist aber kleiner und zierlicher, als die verhinderte Ela. Mit Sicherheitsnadeln hatte man das auch hingekriegt in der Eile – aber Dirndl-Schneidermeisterin Ingrid Maier, hatte zufällig ein rotes süßes Waschdirndl in Größe 36 dabei. Perfekt!

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Beim Tag der Nachbarschaft gesellte sich der „Quetschn-Sepp“ zum Tisch der Waldkraiburger Nachrichten. Der Musiker Josef Wagner erklärte der Runde, „für Gstanzl brauchst a gewisses Publikum, zu Junge ko‘st net braucha“. Als ihm Redakteurin Andrea Klemm entgegnete „so jung samma a nimmer“ konterte er „di hob i a net gmoant“.

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Im weiteren Verlauf des urigen Gesprächs bekräftigte er, ihn könne nix mehr erschüttern – er war schon zweimal verheiratet. „Mei erste Frau hat an Charakter g’habt. Die is nach zehn Jahr‘ vo soiba ganga.“ Spätestens da wusste man, wie das Waldkraiburger Urgestein auf Gstanzl und Witze für Weinstüberl und Co. kommt: Das Leben präsentiert sie ihm.

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„Bei der Bundeswehr hatte ich die bronzene Schützenschnur. Ich bin seit Jahrzehnten in drei Schützenvereinen. Nur schiaßn dua i ned.“ Glernt is glernt! Auch ohne regelmäßiges Training hat MdL Günther Knoblauch bei seiner ersten Teilnahme am Promischießen in Waldkraiburg Platz 15 belegt. Das klingt nach Mittelfeld, reichte aber, um die anderen Spitzenpolitiker am Schießstand hinter sich zu lassen: Landrat Schorsch Huber und Innen-Staatssekretär Stephan Mayer.

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47 – so viele Teilnehmer wie heuer waren noch nie dabei beim Promischießen am Schießwagen von Alexander Stey. Und jeder spendete zehn Euro, sodass 470 Euro für einen sozialen Zweck zusammen kamen.

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Im größten Teilnehmerfeld, das es je gab, zielte Done Brunnhuber am besten. Der Stadtrat aus Pürten, dem Volksfest-Organisator Meindl ein „Wuidschützn-Image“ verpasste, ist tatsächlich Jäger. Um den großen Glaspokal zu gewinnen, musste er allerdings in ein Stechen mit dem stellvertretenden Polizeichef Franz Lohr, der ebenfalls 87 Ringe erreicht hatte. Knapp dahinter auf Platz drei: Ignaz Graf zu Toerring-Jettenbach (85). Bei den Schaustellern setzte sich Alex Stey mit 86 Ringen an seinem Schießwagen durch, vor Max Fahrenschon und Susi Diebold.

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Zur ökumenischen Veranstaltung machten das Promi-Schießen Pater Bernhard Stiegler und Pfarrerin Anita Leonhardt, die erst seit wenigen Tagen wieder aus der Elternzeit zurück ist. Und weil die Beziehungen zwischen den Konfessionen in Waldkraiburg sprichwörtlich gut sind, wies der Pater die Pfarrerin gern in die Handhabung des Luftgewehrs ein.

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Im direkten Duell hatte die Pfarrerin dann das Gefühl, dass das katholische Gewehr besser geht. Doch nicht das Sportgerät, sondern die Seiten wurden gewechselt. Und siehe da. Von diesem Standpunkt aus traf auch das evangelische Gewehr besser. kla/hg

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