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Diese Woche Neuzugänge erwartet

128 Flüchtlinge sind im Rahmen des Notfallplans der Regierung von Oberbayern im BFZ Peters seit dem Pfingswochenende untergebracht. Bis zu 200 Menschen können hier vorübergehend in der Notunterkunft einquartiert werden.

Waldkraiburg - Nachdem die Regierung von Oberbayern den Notfallplan Asyl aktiviert hatte, musste alles ganz schnell gehen, um Schlafplätze für bis zu 200 Personen auf dem Peters-Campus herzurichten (wir berichteten).

Verweildauer: Vier bis sechs Wochen geplant

Bis gestern sind 128 Menschen aus München mit Bussen gebracht worden. Für den heutigen Mittwoch werden weitere Flüchtlinge erwartet.

"Im Sinne der zur Verfügung gestellten Kapazitäten, planen wir derzeit eine weitere Belegung der Unterkunft in Waldkraiburg für diese Woche.

Wann genau dies erfolgen wird und wie viele Personen dann tatsächlich nach Waldkraiburg kommen werden, steht derzeit noch nicht abschließend fest - da dies von den tatsächlichen Zugängen hier in München abhängt", erklärt Dr. Simone Hilgers, Pressesprecherin der Regierung von Oberbayern auf Nachfrage der Heimatzeitung. Die Regierung stehe in engem Kontakt mit dem Landratsamt. "In den letzten Tagen sind durchschnittlich 250 Personen in 24 Stunden im Ankunftszentrum in München angekommen. Die Zugänge sind stetig hoch und gleichzeitig stark schwankend", so Hilgers weiter.

Auf die Frage nach der Verweildauer der Asylsuchenden in der Notunterkunft BFZ Peters nennt sie den geplanten "üblichen Zeitraum von vier bis sechs Wochen.

Die Flüchtlinge, die bisher angekommen sind, stammen aus Syrien (39 Personen), Nigeria (18), Afghanistan (17), Eritrea (12), Somalia (12), Senegal (11), Albanien (6), Pakistan (5), Sierra Leone (4), Algerian (1), Jordanien (1), Mali (1), Uganda (1).

Die Stadt bittet die Bevölkerung erneut um Kleiderspenden, denn der Bedarf ist hoch. Die Kleiderkammer in der Aussiger Straße 36 (gegenüber BFZ Peters) hat am heutigen Mittwoch von 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr geöffnet.

Dringend gebraucht werden Herrenklamotten in kleinen Größen (S und M) sowie auch Schuhe und Unterwäsche für Männer. Und Kinderwägen.

Die Stadt bittet die Bürger, vorerst nichts anderes zu bringen, damit die Lagerkapazitäten und die Helfer, die die Kleider sortieren und zuweisen, nicht überfordert werden.

Die Kleider aus dem Spital, die vergangenen Herbst für die Notunterkunft "Kingdom Parc" gespendet wurden, hat die Feuerwehr bereits nach Waldkraiburg geholt. kla

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