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Nach Wasserschaden

Die Liszt-Mittelschule in Waldkraiburg startet mit Handicap in das neue Schuljahr

Beim Unwetter im Juni hatte sich die Dämmung der Decke vollgesaugt. Zwei Küchen und zwei Technikräume sind seitdem nicht mehr benutzbar. Rektor Alexander Ruß (Foto) ist froh, dass eine Übergangslösung den Unterricht außerhalb der Schule sicherstellt.
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Beim Unwetter im Juni hatte sich die Dämmung der Decke vollgesaugt. Zwei Küchen und zwei Technikräume sind seitdem nicht mehr benutzbar. Rektor Alexander Ruß (Foto) ist froh, dass eine Übergangslösung den Unterricht außerhalb der Schule sicherstellt.
  • Hans Grundner
    VonHans Grundner
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Die Folgen des Unwetters im Juni sind für die Liszt-Mittelschule gravierender als zunächst angenommen. Vier Fachräume können in diesem Jahr nicht mehr genutzt werden. Die Schule startet mit einem Handicap ins neue Schuljahr.

Waldkraiburg – Die Mittelschule an der Lisztstraße in Waldkraiburg startet mit einem Handicap ins neue Schuljahr. Die Fachräume im Erdgeschoss und im Keller sind nach einem Wasserschaden noch immer nicht benutzbar. Und daran wird sich in diesem Jahr auch nichts mehr ändern.

Übergangslösung ist gefunden

Das Unwetter im Jun i hat mehrere Schulen im Landkreis erwischt und zum Teil erhebliche Schäden dort angerichtet. Betroffen war damals auch die Liszt-Mittelschule. Dort war über die Glaskuppel am Dach Wasser ins Gebäude eingedrungen.

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Die beiden Schulküchen im Erdgeschoss und die zwei Technikräume im Keller mussten daraufhin gesperrt werden. Alle anderen Unterrichtsräume konnten und können weiter genutzt werden.

150 Schüler betroffen

Die Hoffnung von Rektor Alexander Ruß, die Fachräume nach den Sommerferien wieder nutzen zu können, hat sich längst zerschlagen. Daran ist nicht zu denken. Nach Gesprächen mit der Realschule, der Grundschule in Kraiburg und der Mittelschule an der Dieselstraße zeichnet sich mittlerweile aber eine Lösung ab. Mindestens der Großteil des Fachunterrichts kann laut Ruß wohl in der Diesel-Mittelschule stattfinden.

Rund 150 Schüler ab der 7. Klasse, die im Fach Ernährung-Soziales-Werken (früher. Hauswirtschaft und Werken) unterrichtet werden, sind betroffen.

Noch einige Fragen offen

Der Unterricht finde zwar unter erschwerten Bedingungen statt. Auch ein Bustransfer sei notwendig. Doch der Rektor ist froh über diese Alternative. „Wichtig ist, dass der Unterricht stattfinden kann und dass das Ganze zeitlich begrenzt ist.“

In diesem Jahr können die Schüler allerdings nicht in die angestammten Fachräume zurückkehren, die noch trocknen müssen. „Das ist ausgeschlossen“, heißt es auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen bei der Stadt. Noch gebe es einige Unklarheiten bezüglich Statik, Kosten und Ausführung der Instandsetzungsarbeiten. Voraussichtlich erst bis Ende des ersten oder Anfang des zweiten Quartals 2022 könne die Maßnahme abgeschlossen sein. Zu den voraussichtlichen Kosten kann die Stadt noch keine Angaben machen.

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