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GASTRONOMISCHES ABENTEUER

Der Sandstrand ist schon aufgeschüttet: In drei Wochen öffnet Beach Bar in Waldkraiburg

Es ist angerichtet für die neue Beach Bar: 200 Tonnen Sand wurden neulich zum Grundstück an der Geretsrieder Straße 31 gekarrt, wo Stadträtin Stephanie Pollmann (links) mit ihrem Mann Tim (nicht auf dem Foto) und Sebastian Stadl-bauer (rechts) einen gemütlichen Treffpunkt etablieren wollen. Sofie (2. von rechts) und Magdalena Rittersporn unterstützen ihren Papa beim Arbeiten.
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Es ist angerichtet für die neue Beach Bar: 200 Tonnen Sand wurden neulich zum Grundstück an der Geretsrieder Straße 31 gekarrt, wo Stadträtin Stephanie Pollmann (links) mit ihrem Mann Tim (nicht auf dem Foto) und Sebastian Stadl-bauer (rechts) einen gemütlichen Treffpunkt etablieren wollen. Sofie (2. von rechts) und Magdalena Rittersporn unterstützen ihren Papa beim Arbeiten.
  • Hans Grundner
    VonHans Grundner
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Drei Wochen noch, dann macht der „Industriehafen“ auf. So heißt die erste Beach Bar Waldkraiburgs, die drei gastronomische Quereinsteiger im Gewerbegebiet auf die Beine stellen wollen.

Waldkraiburg – Stadträtin Stephanie Pollmann, ihr Mann Tim und Sebastian Stadlbauer können es kaum noch erwarten: Ende Juni, Anfang Juli wollen sie mit ihrem Projekt an den Start gehen.

Gemütliche Treff statt Schicki-Micki-Bar

Der Sand für den Strand ist schon da. Ein Lastwagen nach dem anderen ist neulich an der Geretsrieder Straße 28 vorgefahren – um die Fracht abzuladen, ohne die kein Beach-Feeling aufkäme. 200 Tonnen feinster Sand wurden aufgeschüttet, auf einer 250 Quadratmeter großen Fläche hinter einer Halle im Industriegebiet.

Gemütlicher Treff, keine Schicki-Micki-Bar

Hier wird Ende Juni, Anfang Juli die Beach Bar den Betrieb aufnehmen. „Das soll ein gemütlicher Treffpunkt für Familien werden, für einen Abstecher nach der Arbeit oder einer Radl-tour, keine Schicki-Micki-Bar“, stellt Stephanie Pollmann klar.

Einen Aperol Spritz wird’s sicher geben, aber ausgefallene teuere Cocktails werden im „Industriehafen“ nicht ausgeschenkt. Der Schwerpunkt liegt auf Erfrischungsgetränken und regionalen Biersorten. Die Betreiber arbeiten mit einem lokalen Getränkemarkt zusammen, der auch die Bar zur Verfügung stellt. Auch Service-Mitarbeiter aus der Gastro im Haus der Kultur arbeiten mit.

„Die Leute wollen einfach raus“

„Corona werden wir auch anbieten. Den Spaß erlauben wir uns“, so die CSU-Stadträtin. Vermutlich wird die neue Strandbar von sinkenden Inzidenzwerten und der Normalisierung nach langem Ausnahmezustand profitieren. „Die Leute wollen einfach raus“, weiß Pollmann. Doch eigentlich sei Corona gar nicht der Grund für das Projekt. Die Idee ist älter. Sie habe früher auch immer wieder kritisiert, dass in Waldkraiburg für die Jugend zu wenig los sei, sagt Pollmann. „Aber nur meckern, bringt‘s nicht.“

„Da steckt viel Herzblut drin“

„Wir haben in der Vorbereitung den ganzen Urlaub hier verbracht. Da steckt viel Herzblut drin“, sagt Sebi Stadlbauer, ein Münchner, der seit zwei Jahren ein Waldkraiburger ist, und deutet damit an, dass schon im Vorfeld eine Menge Arbeit angefallen ist.

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„Eigentlich ist das Ganze aus einer Schnapsidee geboren“, so Stadlbauer lachend. „Wir haben die 600 Quadratmeter freie Fläche gesehen und gedacht: Da muss man doch was draus machen.“ Die Beach Bar habe sich angeboten, weil Biergärten und ähnliches in Waldkraiburg eher spärlich gesät seien. Etwa die Hälfte der Sandfläche ist von der Bar belegt. Dazu kommen ein Sandspielplatz für die Kinder, eine Fläche für Zumba, Yoga oder Pilates. Auch ein Beach-Volleyball-Feld ist im Gespräch.

An positiven Rückmeldungen und guten Ideen und Anregungen fehlt es nicht. Auch an Unterstützung von Stadt und Behörden fehlt es nicht. „Die Zusammenarbeit mit den Behörden läuft prima.“

Vereine können ihre Kasse aufbessern

Die Betreiber der Strandbar setzen ihren Schwerpunkt auf den Getränkeverkauf und wollen selbst nur kleine Snacks anbieten. Den Waldkraiburger Vereinen, der Feuerwehr, den Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen und anderen, die im vergangenen Jahr weder auf dem Christkindlmarkt noch bei anderen Veranstaltungen die Vereinskasse aufbessern konnten, machen sie das Angebot, an Wochenenden typische Schmankerl zum Essen anzubieten.

13 Wochenenden sind in diesem Sommer geplant, vielleicht auch mehr

13 Wochenenden, von Freitag bis Sonntag, soll der „Industriehafen“ in diesem Sommer geöffnet sein. Das ist der Plan. Für die drei Betreiber ist das Projekt ein Abenteuer. „Wir sind keine Profi-Gastronomen“, sagt Sebastian Stadlbauer, der als Entwicklungsingenieur bei BMW arbeitet.

„Wir wollen es einfach mal probieren“, sagt die CSU-Stadträtin. Wenn die Beach Bar gut angenommen werde, sei auch denkbar, die Öffnungszeiten zum Beispiel in den Ferien auszuweiten.

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