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Den Schweinehund packen

  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Immer wieder dieser innere Schweinehund, der sich einem quer vor die Füße legt und einen einfach nicht vorbeilassen will.

Der sagt, bleib lieber daheim, mach es dir auf der Couch gemütlich anstatt die Laufschuhe zu schnüren. Da ist man beinahe chancenlos, wenn einem der innere Schweinehund so etwas ins Ohr flüstert.

Bei Anita Kroiß und Melanie Mairock hat dieser fiese kleine Geselle wohl schon längst sein Handtuch verschwitzt in die Ecke geworfen. Die beiden Waldkraiburgerinnen zeigen, dass es auch anders gehen kann.

Mit sportlichen Ambitionen hatten beide lange Zeit nichts am Hut. Und heute? Anita Kroiß gibt nicht nur Kurse in Strong Nation, Spinning, Faszien-Training und Kurzhanteltraining und ist Zumba-Trainerin. Nein, sie ist auch noch eine von nur fünf Flamenco Zumba Jammern. Weltweit.

Wer mit Anita Kroiß Zumba trainiert, der braucht eine gute Kondition, um nicht gleich außer Puste zu kommen. Eine gute Kondition – die braucht es bei Melanie Mairock schon auch. Aber auch gutes Schuhwerk. Das ganz besonders. Denn so schnell bleibt Melanie Mairock erst einmal nicht stehen, wenn es für sie nach draußen geht.

100 Kilometer. Zu Fuß. Innerhalb von 24 Stunden. Ambitioniertes Ziel, das man sich bei einem Mammutmarsch gesteckt hat. Jeder, der schon mal eine Acht Stunden Wanderung gemacht hat, ist froh, wenn er die Schuhe wieder ausziehen kann. Nach acht Stunden ist Melanie Mairock wohl erst mal auf Betriebstemperatur, Entspannung für die Füße gibt es erst viel später. Sie ist eben ein ausdauernder „Duracell-Schlumpf“, wie Insider sie nennen.

Die Schulter eines „Duracell-Schlumpfs“ ist kein angenehmer Platz für den inneren Schweinhund. Der würde nur hart auf den Boden knallen. Und wenn Anita Kroiß zu schnellen Rhythmen ihr Ausdauertraining macht, kann er sich auch nicht festhalten.

Eigentlich sollte es gar nicht so schwierig sein, den Schweinehund zu ignorieren. Heute also gleich mal die Laufschuhe schnüren.

Hoffentlich regnet es nicht.

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