Impfen am Arbeitsplatz

Den Piks gibts in der Firma: Netzsch Waldkraiburg macht Mitarbeitern Corona-Impfangebot

Seine Corona-Impfung erhält Johann Vetter, Mitglied der Geschäftsleitung, von Betriebsarzt Dr. Ernst Hiermer. Geschäftsführer Jens Heidkötter und Bürgermeister Robert Pötzsch machten sich selbst ein Bild der Impfaktion.
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Seine Corona-Impfung erhält Johann Vetter, Mitglied der Geschäftsleitung, von Betriebsarzt Dr. Ernst Hiermer. Geschäftsführer Jens Heidkötter und Bürgermeister Robert Pötzsch machten sich selbst ein Bild der Impfaktion.

Corona-Impfungen in Betrieben können eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Pandemie spielen. Spätestens ab Anfang Juni sollen Beschäftige die Möglichkeit haben, sich in ihrem Betrieb gegen Corona impfen zu lassen. Bei der Firma Netzsch gab es bereits vergangene Woche den kleinen Piks.

Waldkraiburg – Tagelang lag die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Mühldorf auf einem Wert von über 300. Damit zählte der Landkreis zu den am stärksten betroffenen Regionen in Bayern, nach wie vor ist vor allem Waldkraiburg stark betroffen. Mit offenen Impftagen und einem erweiterten Testangebot ging man gegen die Ausweitung von Corona vor.

Astrazeneca-Sonderkontingent des Impfzentrums

Als eine der ersten Firmen im Stadtgebiet bot die Firma Netzsch am Donnerstag ihren Mitarbeitern eine Impfung mit Astrazeneca durch ihren Betriebsarzt Dr. Hiermer an. Dabei handelte es sich um ein Sonderkontingent des Impfzentrums. Mitarbeiter konnten sich freiwillig impfen lassen, auch die Zweitimpfung wird im Unternehmen stattfinden, wie die Stadt Waldkraiburg mitteilte.

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„Seien Sie versichert, wir werden alles unternehmen, um unsere Mitarbeiter bestmöglich zu schützen und damit die Inzidenzwerte in der Region gering zu halten“, sagt Johann Vetter, Mitglied der Geschäftsleitung. Auch Geschäftsführer Jens Heidkötter betont: „Wir möchten allen Mitarbeitern die Möglichkeit geben eine Impfung zu erhalten.“

Bürgermeister ist begeistert

Bürgermeister Robert Pötzsch machte sich am Donnerstag selbst ein Bild vom Impfangebot der Firma und ist begeistert: „Genau das ist der Weg, den wir gemeinsam gehen müssen. Impfen und Testen sind die beiden effektivsten Mittel, um die Pandemie einzugrenzen. Ich freue mich, dass die Waldkraiburger Firmen alle ihre Möglichkeiten ausschöpfen, um gemeinsam mit uns die Fallzahlen zu senken.“

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Wie viele andere Waldkraiburger Unternehmen auch, hat Netzsch auch seine Testkapazitäten erweitert. Neben den seit Wochen freiwilligen und teilweise verpflichtenden Tests, die 30 Testhelfer im Vier-Augen-Prinzip überprüfen, kann sich jeder Mitarbeiter pro Woche zwei Tests mit nach Hause nehmen.

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