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Auf den Spuren großer Forscher

Speiseeis ohne Gefriertruhe herstellen? Waldkraiburger Schülerinnen glänzen bei Experimentier-Wettbewerb

Marie Hofbauer (links) und Theresa Mayerhofer finden Experimente spannend. Mit Alltagschemikalien und verschiedenenGeräten forschten sie zu unterschiedlichen Themen.
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Marie Hofbauer (links) und Theresa Mayerhofer finden Experimente spannend. Mit Alltagschemikalien und verschiedenenGeräten forschten sie zu unterschiedlichen Themen.
  • VonUrsula Huckemeyer
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Mehr Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften will der Wettbewerb „Experimente erzählen“ wecken. Bei den Waldkraiburger Gymnasiastinnen Theresa Mayerhofer und Marie Hofbauer hat das schon geklappt. Sie waren äußerst erfolgreich.

Waldkraiburg – „Nur ein Narr macht keine Experimente“. Diese Aussage stammt von niemand Geringeren als von Charles Darwin. Experimentierfreude sei Ausdruck von Neugierde und Spaß am Entdecken heißt es vonseiten der Naturwissenschaft. Das sehen auch Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler am Waldkraiburger Gymnasium nicht anders. Deshalb beteiligte sich die Schule am bayerischen Landeswettbewerb der unter dem Motto „Experimente antworten“ ausgerufen wurde. Mit Erfolg.

Schuldirektor Helmut Wittmann (von links), Marie Hofbauer, Lehrerin Marcella Sommaro, Theresa Mayerhofer und Lehrerin Claudia Hille. Die Schülerinnen erhielten als Superpreis eine Laborausstattung. Huckemeyer

Drei Themen erforscht

Die beiden elfjährigen Mädchen Theresa Mayerhofer und Marie Hofbauer von der letztjährigen Klasse 5c schafften es bei diesem naturwissenschaftlichen Wettbewerb gar unter die Superpreisträger. Der Wettbewerb fand im Schuljahr 2020/21 zum 18. Mal statt. Er richtete sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis zehn an den bayerischen Gymnasien.

Theresa Mayerhofer aus Oberneukirchen und ihre Freundin Marie Hofbauer aus Oberbergkirchen fanden es spannend und interessant, bei diesem Wettbewerb im wahrsten Sinne des Wortes mitzumischen. Mithilfe von Alltagschemikalien und Geräten aus Apotheke, Drogerie und Baumarkt experimentierten die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in drei Wettbewerbsrunden zu den Themen: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“, „Leo geht aufs Eis“ und „Kein gordischer Knoten“.

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Gerade die Experimentieraufgaben mit Eis und Kühlung haben es Marie Hofbauer und Theresa Mayerhofer besonders angetan. „Ziel war es, eine Kühlmischung herzustellen, in der beispielsweise Speiseeis gefroren bleibt“, erzählen die Beiden. Natürlich ganz ohne Kühltruhe und das Speiseeis dazu produzierten sie sogar noch selbst.

Die Freundinnen experimentierten dabei mit Salz und Eis, um zu beobachten, wie sich die Temperatur verändert. „Die Versuche hielten wir mit Fotos und Protokolle fest.“ Die zwei Elfjährigen investierten für diesen Wettbewerb relativ viel Freizeit. Marie und Theresa sind rund vierzig Stunden beschäftigt gewesen. Mit herausragendem Erfolg, wie sich später herausgestellt hat. An die Jury des Landeswettbewerbs gingen 2300 Einsendungen. Das Waldkraiburger Gymnasium mit seinen „Super-Girls“ landete unter den 54 Superpreisträgern. Aufgrund der Pandemie konnte die Ehrung nicht wie üblich im Deutschen Museum stattfinden. Die Preise in Form einer Laborausstattung kamen daher per Post ans Gymnasium. Seitens des Lehrkörpers waren die Biologie- und Chemielehrerinnen Claudia Hille und Marcella Sommaro gefragt, denn die Beiden betreuen gemeinsam die Wettbewerbe im Bereich Bio/Chemie an der Schule.

Zu Aktivitäten motivieren

Über den Superpreis für die beiden Schülerinnen freut sich auch Schulleiter Helmut Wittmann. „Nach dem großen Erfolg bei Jugend forscht durch unseren Abiturienten Tobias Stadler (Teilnahme am bayerischen Finale) freue ich mich sehr, dass auch beim Einstiegswettbewerb für das naturwissenschaftliche Arbeiten am Gymnasium „Experimente antworten“ nach 2018 erneut zwei unserer jungen Schülerinnen einen der bayerischen Superpreise holen konnten.“

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Für ihn ist der Erfolg eine weitere Bestätigung der hochwertigen Arbeit der Lehrkräfte in den naturwissenschaftlichen Fächern. „Das Spitzenergebnis zeigt, dass es über die Vermittlung des notwendigen Wissens und Könnens hinaus immer wieder gelingt, die Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu eigenen Aktivitäten zu motivieren.“

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