Deibl als Leiter der Inspektion bestellt

Polizeivizepräsident Peter Mauthofer (links) dankte Waltraud Deibl mit Hortensien dafür, dass sie ihrem Mann Georg Deibl, der ab sofort offiziell zum Chef der Waldkraiburger PI bestellt wurde, stets den Rücken freihält. kla
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Polizeivizepräsident Peter Mauthofer (links) dankte Waltraud Deibl mit Hortensien dafür, dass sie ihrem Mann Georg Deibl, der ab sofort offiziell zum Chef der Waldkraiburger PI bestellt wurde, stets den Rücken freihält. kla

Waldkraiburg – Jetzt ist es amtlich: Georg Deibl, der seit 18. Januar die Polizeiinspektion in Waldkraiburg führte, wurde von Polizeivizepräsident Peter Mauthofer offiziell zum PI-Leiter bestellt.

Mauthofer sagte zu Beginn: Die wichtigste Person ist anwesend: Deibls Frau Waltraud. Als Dank für den Rückhalt, den sie ihrem Mann stets gibt – und als „Bestechung“ für die Zukunft überreichte der Vizepräsident ihr einen Strauß mit blauen Hortensien. Anschließend bestellte er seinen alten Kollegen Deibl in Namen des Staatsministerium des Inneren zum Waldkraiburger Polizeichef – „mit Wirkung zum 1. August“.

Er räumte ein, die letzte Zeit sei eine Hängepartie gewesen, der offizielle Akt habe auf sich warten lassen. „Im Ministerium dauerte es ein wenig. Da wurde alles mit Gründlichkeit geprüft“. Allerdings habe die Polizei nach dem Weggang von Georg Marchner und Markus Steinmaßl mit Deibl schnell eine neue Führung bekommen. Ihn lobte er als „maßgebliche Säule im Präsidium in Sachen Einsatzplanung und -durchführung“ von großen Veranstaltungen, etwa dem Herbstfest Rosenheim. Durch ein breites Einsatzgebiet bringe er viel Erfahrung und soziale Kompetenzen mit. „Ich wünsche ihm das Glück der Tüchtigen“, so Mauthofer.

„Ich bedanke mich für das Vertrauen, das mir das Präsidium entgegenbringt“, so Deibl. Er sprach von einer interessanten Zeitspanne, seit er hier sei. „Kaum schaust auf die Uhr, is scho Herbst“, zitierte er den Volksschauspieler Maxl Graf. Und die Tage seien wie im Flug vergangen, mit vielen Terminen und interessanten und arbeitsintensiven Einsätzen, etwa im Fasching. Er arbeite stark daran, die Dienststelle Haag wieder näher an Waldkraiburg anzubinden. Mit Haag habe er ein Team von 50 Polizisten und sechs Angestellten. Man sei also ganz gut aufgestellt, „aber weniger dürfen‘s nicht werden“, bat er. kla

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