VOR DEN NEUWAHLEN

Waldkraiburger Jugendparlament bekommt neue Doppelspitze

Will wieder mehr Jugendliche für das Jupa ansprechen: Jugendreferent Christoph Arz.
+
Will wieder mehr Jugendliche für das Jupa ansprechen: Jugendreferent Christoph Arz.
  • Hans Grundner
    vonHans Grundner
    schließen

Es ist die älteste kommunale Jugendvertretung im Landkreis, das Waldkraiburger Jupa. Künftig stellt es sich ein wenig anders auf.

Waldkraiburg – Neuwahlen stehen in diesem Jahr beim Waldkraiburger Jugendparlament an. Für diese Wahl wird schon eine neue Satzung gelten, die der Haupt- und Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig befürwortet hat.

Das Alter wird angehoben

Im Namen des Arbeitskreises Jupa und des Jugendparlaments hatte Jugendreferent Christoph Arz (Grüne) den Antrag auf Satzungsänderung in die städtischen Gremien eingebracht. Wesentliche Punkte betreffen das Wählbarkeitsalter. Es wird mit der Satzungsänderung von zwölf auf mindestens 14 Jahre angehoben. Gleichzeitig wird die Obergrenze von bisher 21 Jahren auf 25 Jahre erhöht.

Weitere Nachrichten aus der Region Walkdraiburg finden Sie hier.

Diese Änderungen orientieren sich an der offenen Jugendarbeit und deren Zielgruppe. Mit der Altersanhebung soll erreicht werden, dass die Qualität der Diskussionen und die Einflussmöglichkeiten des Gremiums steigt, das die Interessen der Waldkraiburger Jugend vertreten soll.

Zwischen fünf und 20 Mitgliedern

Das Jugendparlament hat künftig mindestens fünf und höchstens 20 gewählte Mitglieder. Neu ist auch die Doppelspitze aus einer weiblichen und einem männlichen Vorsitzenden.

Bislang hatten nur Jugendliche und junge Erwachsene mit Hauptwohnsitz in Waldkraiburg passives und aktives Wahlrecht. Der Kreis wird mit der neuen Satzung nun ausgeweitet auf alle, die ihren Lebensmittelpunkt in Waldkraiburg haben. Nach einigen Diskussionen in der Dezember-Sitzung des Stadtrates wurde dies näher definiert. Der Lebensmittelpunkt in Waldkraiburg ist demnach gegeben bei Jugendlichen, die in der Stadt wohnen, hier zur Schule gehen, eine Ausbildung absolvieren oder hier arbeiten.

Wie Christoph Arz erklärte, sein man dabei, werde bereits die Werbetrommel für das neue Jupa gerührt und verschiedene Jugendgruppen angesprochen. Wie die Wahlen unter Corona-Bedingungen abgewickelt werden, ist noch offen.

Mehr zum Thema

Kommentare