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UNTER CORONA-BEDINGUNGEN

Das Osterlicht zum Mitnehmen: Aktion in Pürten findet großen Anklang

Auch am Feldkreuz in Innthal steht am Ostersonntag das Osterlicht zum Mitnehmen. Mona Wagner vom Pfarrgemeinderat hat sich auch in diesem Jahr mit Unterstützung von Besitzern und Anwohnern der Kapellen und Feldkreuze um die Organisation der Aktion gekümmert; im Hintergrund die Pfarrkriche von Pürten.
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Auch am Feldkreuz in Innthal steht am Ostersonntag das Osterlicht zum Mitnehmen. Mona Wagner vom Pfarrgemeinderat hat sich auch in diesem Jahr mit Unterstützung von Besitzern und Anwohnern der Kapellen und Feldkreuze um die Organisation der Aktion gekümmert; im Hintergrund die Pfarrkriche von Pürten.
  • Hans Grundner
    VonHans Grundner
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Weil viele Christen auch in diesem Jahr wegen der Pandemie das Osterfest nicht in der Kirche mitfeiern, hat sich der Pfarrgemeinderat Pürten etwas einfallen lassen, um das Osterlicht kontaktfrei zu den Menschen zu bringen.

Waldkraiburg-Pürten/St. Erasmus – Es ist das zweite Ostern unter Corona-Bedingungen. Und obwohl es diesmal Gottesdienste gibt, werden viele Christen das Fest erneut nicht in den Kirchen feiern können. Der Pfarrgemeinderat Pürten-St. Erasmus lässt deshalb eine Aktion wieder aufleben, die bei der Premiere im Vorjahr sehr großen Anklang gefunden hat: das Osterlicht zum Mitnehmen.

In aller Frühe wird am Sonntag das Licht in die Ortsteile gebracht

In aller Frühe wurde am Ostersonntag in der Pfarrei Pürten und St. Erasmus das Licht der am Osterfeuer entzündeten Osterkerze in die verschiedenen Ortsteile gebracht, verbunden mit der Einladung, es von dort in die Familien und Häuser zu holen.

Menschen aus dem ganzen Pfarrverband machten mit

Die Idee, die im Pfarrgemeinderat entstanden war, sei „sehr gut angekommen“, sagt Pfarrgemeinderatsmitglied Mona Wagner, die sich um die Organisation der Aktion kümmert. Kontaktlos, „damit nicht alle in die Kirchen rennen“, konnte so das Licht des Osterfestes weitergegeben werden. „Sehr viele Leute kamen zu den Stationen an Kapellen und Feldkreuzen, um Kerzen oder Laternen am Osterlicht zu entzünden“, erzählt sie. Nicht nur aus der Pfarrei, sondern aus dem ganzen Pfarrverband, auch aus der Stadt, haben sich laut Wagner die Leute beteiligt. „Viele haben es mit ihrem Morgenspaziergang verbunden.“

Eigentlich sollte die Aktion eine einmalige Sache im Corona-Jahr 2020 bleiben. Doch die Pandemie hat auch ein Jahr später das Leben und den Alltag im Griff. Zwar gibt es heuer Präsenzgottesdienste, „doch viele trauen sich noch nicht in den Gottesdienst oder bekommen keinen Platz in der Osternacht“, sagt Pfarrgemeinderatsvorsitzender Wolfgang Hintereder. Der Pfarrgemeinderat hat sich zur Neuauflage der Aktion entschieden, auch deshalb, weil es heuer „schon wieder Nachfragen gab“, so Mona Wagner. Von den Besitzern und Anwohnern der Feldkreuze und Kapellen wird sie wie im Vorjahr aktiv unterstützt. Sie stellen in aller Frühe die Laternen mit dem Osterlicht auf und schmücken die Feldkreuze zu diesem Anlass.

An zwölf Stationen gibt es das Osterlicht

Am Ostersonntag von 7 bis 12 Uhr stehen die Laternen mit dem Osterlicht an folgenden zwölf Kreuzen, Kirchen und Kapellen: Pürten - Feldkreuz in Innthal, Pfarrkirche und Kanalkreuz; St. Erasmus - Pfarrkirche und Kreuz in der alten Siedlung; Niederndorfer Kapelle; Kapelle in Hausing; Wegkreuze in Lindach, Asbach und Moos; Ebing - Pfarrkirche; Marterl in Wörth.

Das Licht steht im Mittelpunkt der Osterliturgie

Die Liturgie der Osternacht wird mit einer Lichtfeier eröffnet, Feuer und Licht stehen als Symbole des Glaubens im Mittelpunkt.

An einem Osterfeuer, das vor der Kirche entfacht und geweiht wird, wird die Osterkerze mit den Worten entzündet: „Christus ist glorreich auferstanden vom Tod. Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen“. Der Priester zieht mit der Kerze unter dem dreifach wiederholten Ruf Lumen Christi („Christus, das Licht“) in die noch dunkle Kirche ein. Die Gemeinde antwortet jeweils mit Deo gratias („Dank sei Gott“). Von der Osterkerze ausgehend wird das Licht an die Mitfeiernden weitergegeben, die eigene Kerzen mitbringen und beim Osterlob und bei der Erneuerung des Taufversprechens in Händen halten: Das Licht und die Wärme Christi, so dieses Zeichen, sollen auch die Herzen der Gläubigen entfachen.

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