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Aufbruch in Waldkraiburg

Das Jugendparlament Waldkraiburg feiert bald sein 25-jähriges Bestehen

Vor allem auf Aktionen und Veranstaltungen, wie hier das Ostereiersuchen für Waldkraiburger Kinder, legte das Jugendparlament einen Schwerpunkt. Mit der Neuaufstellung im neuen Jahr will das Jupa sich stärker als Interessenvertretung der Jugend profilieren.
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Vor allem auf Aktionen und Veranstaltungen, wie hier das Ostereiersuchen für Waldkraiburger Kinder, legte das Jugendparlament einen Schwerpunkt. Mit der Neuaufstellung im neuen Jahr will das Jupa sich stärker als Interessenvertretung der Jugend profilieren.
  • Hans Grundner
    VonHans Grundner
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Mit dem Jubiläum fällt eine Neuaufstellung des Jugendparlamentes Waldkraiburg zusammen. Denn die ist mit den Neuwahlen im Frühjahr des nächsten Jahres fest beabsichtigt.

Waldkraiburg – Das Jugendparlament (Jupa) Waldkraiburg, die älteste kommunale Jugendvertretung im Landkreis Mühldorf, feiert bald sein 25-jähriges Bestehen. Mit dem Jubiläum fällt eine Neuaufstellung des Jupa zusammen.

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Denn die ist mit den Neuwahlen im Frühjahr des nächsten Jahres fest beabsichtigt. Daran lassen der aktuelle Vorsitzende Niklas Renner und Christoph Arz (Grüne), der Jugendreferent des Stadtrates, keine Zweifel.

Amtszeit schon abgelaufen

Seit 2015 arbeitet Niklas Renner im Jugendparlament mit und hat noch immer Spaß daran.

Eigentlich sollte das neue Jupa schon stehen. Schon im Frühjahr dieses Jahres wäre die zweijährige Amtszeit des Vorsitzenden Niklas Renner und seiner Mitstreiterinnen ausgelaufen. Doch Corona hat einen geordneten Wahlgang und Neuaufbruch verhindert.

Einen Bruch hat es deshalb nicht gegeben. Das bestehende Jupa hängt einfach noch ein Jahr dran. „Wir verstehen uns gut“, sagt Renner. Etwa ein Dutzend Vorstandsmitglieder sei dabei geblieben. Online habe man sich getroffen, jetzt gebe es wieder Präsenztreffen.

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Ob das Jupa wieder einen Waffel-Stand am Christkindlmarkt betreiben wird, hängt davon ab, ob der Markt stattfinden kann. Ein großes Projekt will das Jupa aber noch stemmen: Die Neuwahlen im kommenden Jahr, die mit einer Neuausrichtung des Gremiums verbunden sind. Viel breiter als bisher will sich das Jupa als Interessenvertretung der Waldkraiburger Jugend aufstellen.

Das ist auch das erklärte Ziel des Jugendreferenten Christoph Arz, der froh ist, dass dafür mit einer neuen Satzung, die der Stadtrat gebilligt hat, die Weichen gestellt wurden. Arz will auf den guten Erfahrungen aufbauen, die man in der Stadt Mühldorf Anfang des Jahres bei den Wahlen zum ersten Jugendparlament gemacht hat. Mit viel Öffentlichkeitsarbeit und der Möglichkeit zur Online-Wahl sei dort eine gute Basis gelegt worden. Das will Arz mit den Jugendlichen und der Unterstützung der Stadt auch in Waldkraiburg schaffen.

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Mit der Heraufsetzung des aktiven und passiven Wahlalters von 21 auf 25 Jahre sollen Voraussetzungen geschaffen werden, auch die Position und das Profil des Gremiums zu stärken.

Eine echte Interessenvertretung der jungen Leute in der Stadt soll das Jupa werden. „Das geht mehr in die politische Richtung“, sagt Niklas Renner, der voll hinter diesem Kurs steht.

Einige amtierende Mitglieder werden wegen des Studiums zwar wohl nicht weiter machen. Der 21-jährige Vorsitzende lässt aber offen, ob er selbst im Frühjahr 2022 noch einmal kandiert. Die Tendenz? „Eher ja. Ich bin seit 2015 im Jugendparlament. Und mir hat diese Arbeit großen Spaß gemacht.“ Es sei sicher sinnvoll, wenn einige langjährige Jupa-Mitglieder ihre Erfahrung noch im neuen Vorstand einbringen.

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