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Das große Aufatmen

  • Raphaela Lohmann
    vonRaphaela Lohmann
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Es ist eine Leichtigkeit, eine Unbeschwertheit, die sich seit Tagen breit macht.

Musik in Nachbars Garten, besetzte Tische vor den Cafés und offene Geschäfte, in denen man wieder einkaufen kann.

Es war, als ob sich nach Monaten das strenge Korsett lockert und uns wieder Luft zum Atmen gibt. Als ob die Stadt und der Landkreis wieder aus einem langen Dornröschenschlaf aufgewacht seien und sich jetzt verwundert die Augen reiben.

Wachgeküsst hat uns aber kein edler Prinz auf seinem stolzen Ross, sondern eher die Vernunft vieler Leute und der Impffortschritt. Wer hätte denn tatsächlich gedacht, dass rechtzeitig zu den Pfingstferien so viel Normalität im Landkreis herrscht, wie es in der Corona-Pandemie gerade eben möglich ist?

Wo doch vor wenigen Wochen der Landkreis auf der Corona-Karte noch tiefrot eingefärbt war, wo an eine Öffnung der Museen oder Cafés nicht zu denken war, während sich in anderen Regionen Deutschlands die ersten Gäste im Lokal auf der Terrasse einen Platz suchen konnten. Wer hätte gedacht, dass die Kurve wieder so schnell nach unten geht?

Nicht viel nachgedacht haben auch drei Männer. Ihrem beherzten und geistesgegenwärtigem Handeln ist es zu verdanken, dass ein achtjähriger Bub im Innkanal nicht ertrunken ist. Nicht vorstellbar, wie sich seine Eltern gefühlt haben müssen, als sie von dem Unfall erfuhren. Seine Tante jedenfalls, die mit am Unfallort war, erlitt einen Schock.

Die drei Männer werden wohl auch erst einmal tief durchgeatmet haben, als sie den Bub wieder sicher an Land gezogen hatten. Sie haben ein Leben gerettet. Alles richtig gemacht.

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