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"Das Ergebnis kann sich sehen lassen"

Im Haus des Buches kann nun wieder alles seinen geregelten Lauf nehmen. Die energetische Sanierung ist abgeschlossen. In einer kleinen Feierstunde wurde die Stadtbücherei wieder eröffnet. Stadtbauchef Hermann Karosser (rechts) erklärte, man könne nun über 50 Prozent Energie und genauso viel CO2 einsparen. Foto kla
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Im Haus des Buches kann nun wieder alles seinen geregelten Lauf nehmen. Die energetische Sanierung ist abgeschlossen. In einer kleinen Feierstunde wurde die Stadtbücherei wieder eröffnet. Stadtbauchef Hermann Karosser (rechts) erklärte, man könne nun über 50 Prozent Energie und genauso viel CO2 einsparen. Foto kla

Die energetische Sanierung vom Haus des Buches ist abgeschlossen. 959000 Euro hat die Gesamtmaßnahme gekostet, davon stammen 627400 Euro aus dem Konjunkturpaket II. Über 50 Prozent Energie sowie 50 Prozent CO2 können jetzt eingespart werden.

Waldkraiburg - "Das Ergebnis kann sich sehen lassen", sagte Bürgermeister Siegfried Klika bei der Wiedereröffnung nach Abschluss der Maßnahme. Die an der Senierung beteiligten Handwerker, Betriebe, Ingenieurbüros sowie Architekt Klaus Leukert waren gekommen, auch Vertreter des Stadtrates, der städtischen Gesellschaften, und etwa der Kirchen.

Klika hatte nicht geglaubt, dass der Betrieb der Stadtbücherei während des Umbaus weiterlaufen kann. Mit wenigen Tagen Ausnahme hätte es dann doch funktioniert. Das Gebäude gehöre zu den Relikten der Neubauphase in den 70ern. "Beton ist stabil, aber energetisch ist er nicht so gut", so Klika.

So wurde etwa Dreifach-Isolierglas gesetzt und es entstand eine neue Pfosten-Riegel-Fassade.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 959000 Euro - ein bisschen mehr sei es also geworden, denn beim Brandschutz mussten noch einige Nachbesserungen durchgeführt werden. 627400 Euro kommen vom Freistaat und stammen aus dem Konjunkturpaket II. Bisher ausbezahlt wurden davon gut zwei Drittel. 331600 Euro muss die Stadt aufbringen für die energetische Sanierung auf Neubauniveau - und das Ergebnis könne sich sehen lassen.

Geschäftsführer der Stadtbau, Hermann Karosser, erklärte, eine Auflage, um ins Konjunkturpaket aufgenommen zu werden, sei gewesen, die Maßnahme sehr zügig durchzuziehen, was durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich wurde. Im April war der Spatenstich, nun sind alle Arbeiten abgeschlossen.

Die komplette Fassade wurrde ausgetauscht und ein Heizungsumbau durchgeführt. "Durch den schnellen Wintereinbruch, hatte das Bücherei-Personal die Kälte zu ertragen", so der Stadtbauchef.

Die Brandschutzmaßnahmen seien - auch wenn sie Mehrkosten verursacht hätten - äußerst sinnvoll, vor allem gegen Rauchentwicklung. Die Geländer der Treppenaufgänge mussten für die Unfallsicherheit auch noch erhöht werden, schließlich werden die Menschen immer größer, so Karosser.

"Jetzt sparen wir über 50 Prozent Energie und auch über 50 Prozent CO2 ein", freut sich der Stadtbauchef. Das Gebäude sei an die Heizzentrale der Dieselschule angeschlossen. Nun warte man nur noch darauf, dass die Geothermie billige Energie bringe.

Bianca Mertin, Leiterin der Stadtbücherei, dankte allen Handwerkern, "die haben uns voll auf Trab gehalten", schmunzelte sie. "So schön wie es war mit euch, ich bin froh, wenn ich euch nimmer sehe", sagte sie augenzwinkernd. Ihre Stellvertreterin Michaela Olbricht zeigte in einer witzigen Diashow die verschiedenen Stationen und Widrigkeiten der Sanierungsmaßnahme.

Das Haus sei vor 33 Jahren gebaut worden. "Wenn ihr es wieder sanieren wollt, bitte erst in 33 Jahren, dann sind die meisten von uns in Rente." Sie berichtete, nach dem Kälteeinbruch als die Fassade ausgetauscht wurde, sei es im Büro nur noch mit dicken Jacken und Heizlüftern auszuhalten gewesen - bis auch noch der Strom vorübergehend abgestellt wurde. Zum Glück sei das nun ausgestanden. Im Anschluss gab es Führungen durchs Haus und einen Stehempfang. Die Gruppe "Zitherrausch" bildete den musikalischen Rahmen. kla

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