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Dachstuhl in Vollbrand

Die Flammen hatten sich schnell ausgebreitet, der Dachstuhl stand bereits in Vollbrand, als die Feuerwehren eintrafen.
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Die Flammen hatten sich schnell ausgebreitet, der Dachstuhl stand bereits in Vollbrand, als die Feuerwehren eintrafen.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Waldkraiburg – Ein Brand hat gestern Vormittag ein Einfamilienhaus schwer beschädigt.

Die Polizei geht von einem Schaden von rund 500 000 Euro aus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Lichterloh brennt der Dachstuhl, als die Feuerwehr Waldkraiburg gestern früh zum Einsatzort gekommen ist. Gegen 0.45 Uhr hatte ein Anwohner den Dachstuhlbrand im Ruinenweg bemerkt und den Notruf verständigt. Nur wenige Minuten später waren die ersten Einsatzkräfte auch schon vor Ort, doch bis dahin hatten sich die Flammen rasch ausgebreitet. „Der Dachstuhl stand bereits innen und außen in Vollbrand“, erklärt Waldkraiburgs Kommandant Bernhard Vietze am Morgen danach. Sofort habe man von innen und außen mit den Löscharbeiten begonnen. Schwierig sei dabei die enorme Hitze gewesen.

Weitere Wehrennachalarmiert

Kurz darauf wurde auch die Alarmstufe erhöht, von der Waldkraiburger Feuerwehr waren 32 Aktive im Einsatz. Unterstützt wurden sie von den Wehren aus Ebing, Pürten, St. Erasmus und Aschau. Nachalarmiert wurde auch die Feuerwehr aus Kraiburg, die vor Ort die Atemschutztrupps im Innenangriff und der Außenbrandbekämpfung unterstützen. „Die Brandbekämpfung lief ohne größere Probleme ab“, sagt Vietze. Auch die in einem Anbau gelagerten Gasflaschen wurden nicht zur Gefahr.

Ihren Einsatz beendeten die Aktiven der Waldkraiburger Wehr gegen 6 Uhr. Zwischenzeitlich ging bei ihnen ein Brandmeldealarm aus einem Firmengebäude ein. „Da musste die Ampfinger Feuerwehr für uns einspringen“, sagt Vietze. Wie sich später herausstellte, war es ein Fehlalarm.

Von einem „gutem Zusammenspiel“ der Einsatzkräfte spricht Kreisbrandinspektor Bernd Michel, der selbst vor Ort war. Die Aktiven hätten den Einsatz gut abgearbeitet. Viel zu retten gab es allerdings nicht mehr, denn das Haus stand bereits im Vollbrand und wurde dadurch schwer beschädigt.

Glücklicherweise konnten sich alle Bewohner des Hauses rechtzeitig vor den Flammen in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Ersten Einschätzungen vor Ort zufolge liegt der Schaden im mittleren sechsstelligen Bereich. Das Haus ist bis auf Weiteres unbewohnbar. Wie viele Bewohner genau betroffen waren und wo diese untergekommen sind, war gestern noch unklar.

Der Kriminaldauerdienst Traunstein übernahm noch in der Nacht die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache. Diese führt nun die Kriminalpolizeistation Mühldorf fort. Noch kann die Polizei keine genauen Angaben zur Brandursache machen. Nur soviel, dass derzeit keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung vorliegen. Möglicherweise könnte ein technischer Defekt an einem Gerät zu dem verheerenden Feuer geführt haben.

Kaputte Scheiben, verkohlte Balken und ein zum Teil abgedecktes Dach: Der Schaden ist enorm nach dem Brand in einem Einfamilienhaus. Vorerst ist es nicht bewohnbar. Lohmann

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