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40 Schüler können damit ein Jahr zur Schule gehen

Christrosen für Tansania: Evangelische Kirche richtet Aktion seit 25 Jahren in Waldkraiburg aus

Sie unterstützten die Aktion: Elsbeth Grytzyk vom Verein Partnerschaft mit Tansania sowie Magnus Keilhauer und Diakon Fred Keilhauer (rechts).
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Sie unterstützten die Aktion: Elsbeth Grytzyk vom Verein Partnerschaft mit Tansania sowie Magnus Keilhauer und Diakon Fred Keilhauer (rechts).
  • VonUrsula Huckemeyer
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Jahr für Jahr binden fleißige Helfer Sträußchen mit Christrosen, die dann die Konfirmanden der evangelischen Kirche Waldkraiburg verkaufen. Mit dem Erlös ermöglichen sie rund 40 Mädchen und Buben in Afrika den Schulbesuch für ein Jahr. Und das nun schon seit 25 Jahren.

Waldkraiburg – Als Konfirmand unterstützte Magnus Keilhauer bereits vergangenes Jahr die Christrosen-Aktion. Heuer ist er als Teammitglied der evangelischen Kirche dabei. Der Beweggrund des 14-Jährigen ist schnell erklärt: „Es ist schön, wenn ich gleichaltrige Jugendliche in Tansania unterstützen kann. Dafür stelle ich mich gerne an den Verkaufsstand.“

Vorweihnachtlicher Schmuck für Zuhause

Unter dem Motto „Konfirmanden helfen Schülern“ geht am 20. November an verschiedenen Punkten in Waldkraiburg, aber auch in Aschau der Verkauf von hübschen Christrosen-Sträußchen über die Bühne. Zwischen 9 und 13 Uhr können sich Passanten vor verschiedenen Geschäften für zwei oder drei Euro einen kleinen vorweihnachtlichen Schmuck nach Hause holen. Die evangelische Kirche richtet diese Aktion heuer zum 25. Mal aus.

Diakon Fred Keilhauer ist für den Konfirmandenunterricht der jungen Leute zuständig. Bei der Christrosen-Geschichte agiert der Diakon hinter den Kulissen. Ganz vorne mit dabei sind Elsbeth und Joachim Grytzyk, die sich beide seit langem für Pamita (Partnerschaft mit Tansania) stark machen. Unter dieser Überschrift ist auch der Schüler-Stipendienfond zu finden.

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In Tansania sind der Schulbesuch und die damit nötigen Lehrmittel nicht kostenfrei. Aus diesem Grund sind viele Familien oft finanziell überfordert. Ihre Kinder müssen auf den Besuch einer weiterführenden Schule zwangsläufig verzichten. Und hier setzt das Dekanatsprojekt Christrosen-Verkauf an. Der Netto-Erlös kommt dem Schüler Stipendienfond zugute. Freudig stellt Joachim Grytzyk fest: „Wir ermöglichen in Tansania rund 40 Schülerinnen und Schüler allein aus der Waldkraiburger Aktion ein Jahr lang den Besuch einer höheren Schule.“ Und das immerhin schon ein Vierteljahrhundert.

Die dargebotenen Christrosen stammen von einer Spezialgärtnerei aus Illingen. Ein Team aus dem Waldkraiburger Pamita-Kreis nimmt sich am Abend vor dem Verkaufstag der Blumen an. Wie Elsbeth Grytzyk erzählt werden 1600 Blüten mit frischem Grün zu kleinen Sträußchen gebunden.

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Die 25 Konfirmanden legen am 20. November mit dem Verkauf los. Sie hängen sich ein Schild um und sind so leicht zu erkennen. Die jungen Leute verkaufen die Blumenpracht an zwölf Ständen, die vor verschiedenen Geschäften aufgebaut sind.

Jährlich kommen etwa 2000 Euro zusammen

Das Geld kommt in eine verplombte Kasse und wird später an das Dekanat Traunstein überwiesen. Es kommen jährlich an die 2000 Euro zusammen.

Das Ehepaar Grytzyk hält Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern in Tansania. Die Kinder schreiben sogar Briefe nach Waldkraiburg und berichten über ihren Schulalltag. Übrigens erhält jeder Blumenstraußkäufer noch eine kleine Aufklärung über die Aktion sowie eine Pflegeanleitung für die Christrosen. Bei richtiger Pflege würden die Christrosen bis in den Januar hinein frisch und gesund bleiben.

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