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Leiterin der Stadtbücherei Waldkraiburg im Interview

Lektüre-Tipps für die Sommer-Zeit

Der Lesestoff geht nie aus: Bianca Mertin leitet das Haus des Buches und kümmert sich darum, dass das Angebot den Geschmack von Jung und Alt trifft.
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Der Lesestoff geht nie aus: Bianca Mertin leitet das Haus des Buches und kümmert sich darum, dass das Angebot den Geschmack von Jung und Alt trifft.
  • VonUrsula Huckemeyer
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Waldkraiburg – Sommer ist Urlaubs-Zeit und damit auch Lese-Zeit. Was ist derzeit besonders gefragt? Bianca Mertin, Leiterin der Stadtbücherei Waldkraiburg „Haus des Buches“, hat die Antwort.

Ist ein heißer Sommer Feind oder Freund einer Bücherei?

Bianca Mertin: Weder noch. Wir stellen aber fest, dass sich die Besuche in den Sommerferien eher in den Vormittag verschieben. Im Urlaub bleibt da offenbar Zeit genug, um in aller Ruhe durch die Regale zu stöbern. Viele waren bereits vor dem Wegfahren bei uns, um sich mit genügend Lektüre-Proviant oder Gesellschaftsspielen zu versorgen. Und unser Sommerferien-Leseclub wird bestens angenommen.

Welche Lektüre würden Sie für Sommer, Sonne, Freizeit empfehlen?

Bianca Mertin: Ich denke, gerade in einem heißen Sommer darf es etwas zum Relaxen sein. Eine ganze Reihe solcher Romane ist bei uns bewusst in den Taschenbuchständen platziert. Vielleicht lässt sich im Urlaub aber auch ein Herzensthema vertiefen oder ein neues Hobby beginnen. Dafür findet man bei uns Ratgeber querbeet.

Welche Trends sind zu verzeichnen?

Bianca Mertin: Bei Frauen sind derzeit zeitgeschichtliche Romane wie die „Tuchvilla“-Reihe oder „Die Wunderfrauen“-Trilogie beliebt. Junge Leute mögen Soft-Serien wie „Dark Elements“. Kids lieben die Mangas zu Animes und ganz Kleine sind wild auf die Tonies.

Sind elektronische Bücher oder Hörbücher als Konkurrenz zum gedruckten Buch zu sehen?

Bianca Mertin: Nein. Es handelt sich dabei vielmehr um sich gegenseitig ergänzende Erscheinungsformen für Literatur. Dadurch gibt es verschiedene Möglichkeiten, Lesestoff zu konsumieren – je nach Bedarf. Hörbücher werden gerne bei längeren Autofahrten oder bei der Hausarbeit gehört. Leute mit Sehschwäche genießen bei elektronischen Büchern den großen Vorteil, dass sich die Schriftgröße am E-Book-Reader einstellen lässt. Die Mehrzahl unserer Leserinnen und Leser bevorzugt aber noch das klassische, auf Papier gedruckte Buch.

Welche Autoren sind besonders gefragt?

Bianca Mertin: Zu den aktuellen Kultautorinnen zählen Colleen Hoover oder Lucinda Riley, die Lesestoff für die Seele schreiben. Dauerbrenner bei den Regionalkrimis sind etwa Andreas Föhr oder Rita Falk. Ungeschlagen Nummer eins bei den Kindern ist Jeff Kinney mit „Gregs Tagebüchern“.

Welches Buch liegt bei Ihnen momentan auf dem Nachttisch-Kästchen?

Bianca Mertin: In meiner Freizeit engagiere ich mich bei der „Lektoratskooperation“. Das ist ein Besprechungsdienst für öffentliche Bibliotheken. Deshalb liegen auf meinem Nachttisch-Kästchen derzeit einige neu erschienene Eltern-Ratgeber, die ich auf den Gebrauchswert für Büchereien prüfen soll. Entspannendes gibt es für mich trotzdem: Aus unserer digitalen Bibliothek habe ich mir aktuell das Hörbuch „Im Regenbogen der guten Laune bin ich das Beige“ von Patrick Salmen ausgeliehen. Diese satirischen Kurzgeschichten liegen jedoch nicht auf dem Nachttisch, sondern auf meinem Smartphone.

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