251 Briefe von einer großen Liebe

Irene Karstens mit ihrem Buch "Sehnsucht -Tagebuch einer ungewöhnlichen Liebe". Foto  hsc
+
Irene Karstens mit ihrem Buch "Sehnsucht -Tagebuch einer ungewöhnlichen Liebe". Foto hsc

Aschau - 251 Briefe hat Irene Karstens ihrem Mann Karsten geschrieben, während er im Irak oder Syrien war. Er war Vorderasiatischer Archäologe und hat sechs Jahre die Glassammlung in Waldkraiburg geleitet. Im vergangenen Jahr starb Karsten Karstens, was seine Ehefrau Irene in tiefe Trauer stürzte. Da erinnerte sie sich wieder an den Briefwechsel mit ihrem Mann, mit dem das Ehepaar die monatelangen Auslandsaufenthalte überbrückten.

Als sie die Briefe sortierte und für ihre Kinder abschrieb, entstand die Idee, daraus ein Buch zu machen können. Das war für Irene Karstens auch ein stückweit Therapie, um den Tod ihres Mannes zu verarbeiten.

Heraus kam ein 256-seitiges Büchlein, in dem die Briefe von Irene Karstens an ihren Mann und dessen Antworten zusammengestellt sind. Dabei erfährt man viel über die Ausgrabungen in Syrien und im Irak, aber auch kleine Begebenheit drumherum.

So erinnert sich Irene Karstens an ein Erlebnis, als sie bei den Ausgrabungen mit dabei war. Um sich zu erfrischen nahm sie ein Bad. Als sie sich umdrehte, saßen rund um den Weiher die einheimischen Arbeiter, da sie "nur" einen Badeanzug trug.

Das Buch mit dem bezeichnenden Titel "Sehnsucht - Tagebuch einer ungewöhnlichen Liebe" ist in der Buchhandlung Herzog erhältlich. hsc

Kommentare