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STADTPARKFEST

Böhmerwäldler suchen Nachfolger

Mici, frisch vom Grill, duften herrlich. Das Rezept verraten die Siegenbürger Sachsen natürlich nicht. Bei den Egerländern gab es Würstl und Schnitzel und die Vfl-Handballer sorgten dafür, dass niemand verdurstete.
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Mici, frisch vom Grill, duften herrlich. Das Rezept verraten die Siegenbürger Sachsen natürlich nicht. Bei den Egerländern gab es Würstl und Schnitzel und die Vfl-Handballer sorgten dafür, dass niemand verdurstete.

„Es war eine tolle Zeit“, sagt Walter Weiß von den Böhmerwäldlern, der mit seinem Verein nun in „Stadtparkfest-Ruhestand“ geht und Nachfolger sucht. Die Siebenbürger Sachsen, die Egerländer und die VfL-Handballer verabschiedeten den alten Weggefährten und sein Team gestern bei einem wunderbaren Fest-nachmittag.

Waldkraiburg – Das Stadtparkfest ließ einen gestern wehmütig werden: Walter Weiß. Nach 38 Jahren scheidet der Böhmerwäldler mit seinem Verein aus dem Organisationsteam aus. Seine Mitstreiter von den VfL-Handballern, den Siebenbürger Sachsen und der Egerländer Gmoi verabschiedeten sich gestern von dem langjährigen Weggefährten. Zweiter Bürgermeister Richard Fischer, überbrachte im Namen der Stadt Grüße und Dank, für das langjährige Engagement.

„Hast Stress?“, fragte ihn Kurt Zikeli, Vorstand der Siebenbürger, als das Macher-Team zusammen kam, um auf Weiß anzustoßen. „Stress? Sowas kenn ich nicht. Ich halb viel Arbeit“, antwortete Weiß augenzwinkernd.

Der Böhmerwäldler wird nächstes Jahr 80 und will einfach leiser treten. Seit den 80er-ahren war er im Boot des damaligen Bürgerfest-Teams, das der inzwischen verstorbene Walter Spiegl von den Egerländern begründet hatte, nachdem die Kaufleute das Fest nicht mehr in der Fußgängerzone aufzogen. Es wanderte später die Festhalle und dann zum Hinterhof im Haus der Vereine. Seit 20 Jahren findet es im Stadtparkfest statt.

Hier stemmen die Ehrenamtlichen die Veranstaltung – eine logistische Meisterleistung. Die Böhmerwäldler haben nicht genügend Man-Power, das künftig zu leisten. Zuletzt halfen die Kinder und Enkel mit. „Es wird immer schwieriger“, so Weiß, der von einer „wunderbaren Zeit“ spricht, wenn er zurück schaut.

Dass er ein Riesenloch reinreißt, sei ihm bewusst. Er werde sich jedoch stark dafür einsetzen, einen geeigneten Nachfolger-Verein zu finden und seine Tipps und Erfahrungen weiter geben. Rückblickend freut er sich, dass er das Fest gemeinsam mit den Partnervereinen auf gesunde Füße gestellt habe und es auch für Familien attraktiv sei. „Ein Großer Dank an die Bürger“, so Weiß. Durch ihren Besuch und Verzehr unterstützen sie die Vereine finanziell. kla

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