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Drogenprozess

BGH fordert neue Strafe - Waldkraiburger versteckte Drogen im Bett des achtjährigen Sohnes

Weil der Bundesgerichtshof mit dem ersten Urteil nicht einverstanden war, musste ein Waldkraiburger Dealer erneut vor Gericht.
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Weil der Bundesgerichtshof mit dem ersten Urteil nicht einverstanden war, musste ein Waldkraiburger Dealer erneut vor Gericht.

Der Bundesgerichtshof (BGH) war mit der ersten Haftstrafe gegen einen 39-jährigen Dealer aus Waldkraiburg nicht einverstanden. Das Landgericht Traunstein setzte die Strafe daher neu an.

Traunstein/Waldkraiburg – Mit einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und acht Monaten, zwei Monate weniger als in der ersten Hauptverhandlung vor dem Landgericht Traunstein im August 2021, kam ein 39-Jähriger aus Waldkraiburg wegen zahlreicher Rauschgiftdelikte davon.

Abweichend vom ersten Urteil ordnete die Erste Strafkammer mit Vorsitzender Richterin Heike Will zudem die Unterbringung des Angeklagten in einer Drogenentzugsklinik an.

Der Bundesgerichtshof hatte den Fall auf Revision der Verteidigung überprüft. Am Schuldspruch der Sechsten Strafkammer – vielfaches unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie Besitz von Drogen – fand das höchste deutsche Strafgericht nichts zu beanstanden. Die Höhe der Strafe und eine eventuelle Unterbringung sollten jedoch nochmals von einer anderen Strafkammer juristisch erörtert werden.

+++ Weitere Nachrichten und Meldungen aus Waldkraiburg finden Sie hier. +++

Der 39-jährige Angeklagte hatte 2019/2020 in Waldkraiburg mit seiner 37-jährigen Ehefrau, ebenfalls aus Nigeria, einen schwunghaften Handel mit Marihuana im Gesamtgewicht von etwa fünf Kilogramm betrieben. 20.000 Euro soll der Waldkraiburger mit Drogengeschäften umgesetzt haben.

Beamte der Kripo Mühldorf waren im Zug der langwierigen Ermittlungen bei einer Wohnungsdurchsuchung auf ein ungewöhnliches Drogenversteck gestoßen – auf eine Chipstüte mit knapp 300 Gramm Marihuana im Kinderhochbett des damals achtjährigen Sohnes. Das Urteil vor einem Jahr gegen die Frau – zwei Jahre drei Monate überwiegend wegen Beihilfedelikten – war rechtskräftig geworden.

kd

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