WALDKRAIBURGER FERIENRÄTSEL (FOLGE 20)

Der bekannteste Schulschwänzer der ganzen Stadt

Peter Maffay vor 50 Jahren. Er war damals noch kein Superstar, sondern ein notorischer Schulschwänzer.
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Peter Maffay vor 50 Jahren. Er war damals noch kein Superstar, sondern ein notorischer Schulschwänzer.

Waldkraiburg – „Morgens um sieben Uhr nahm ich in der Berliner Straße den Schulbus.

Eine Station weiter stieg ich wieder aus. (...) Um zehn Uhr war ein Bier fällig und dann Musik bis 13 Uhr. Das Ganze mit dem Bus umgekehrt.“ Wer da über seine „Schulzeit“ berichtet, heißt Peter Makkay, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Peter Maffay. In seiner Lebensbilanz „Auf dem Weg zu mir“ erinnert sich der heute 67-Jährige auch an die Jahre seiner Kindheit und Jugend in Waldkraiburg.

Da schreibt ein Rebell, einer der sich nicht einfügen kann in den Schulbetrieb und wohl als der bekannteste Schulschwänzer gelten kann, der je im Landkreis Mühldorf eine weiterführende Schule besuchte. Von der Realschule war er auf das Ruperti-Gymnasium in Mühldorf übergetreten. Dort glänzte er vor allem – durch Abwesenheit. „In diesem Jahr fehlte ich schließlich mehr als 80 Tage.

Man hatte von mir die Schnauze voll. Ich musste gehen“, schreibt Maffay über das Schuljahr 1967/68, das das Ende seiner gymnasialen Laufbahn markierte. Maffay begann in München eine Lehre als Chemograf. Seit seinem 15. Lebensjahr hatte er aber eigentlich nur eins im Kopf – Musik. Und schon bald machte er als Schlagersänger auf sich aufmerksam. Es war der Einstieg in eine beispiellose Karriere als deutschsprachiger (Blues-)Rock- und Popmusiker mit vielen großen Hits und nicht weniger als 17 Nummer-eins-Alben in den deutschen Charts.

Womit zwar wieder einmal bewiesen wäre, dass man es auch ohne Schule zu etwas bringen kann. Andererseits: Nicht jeder Schulschwänzer wird zwingend ein Superstar.

Nun zur heutigen Frage: Wo ist Peter Maffay aus dem Schulbus ausgestiegen, wenn er wieder einmal schwänzte, um Musik in einem Probenkeller zu machen? War es das Gasthaus „Weißer Hirsch“? Dann tragen Sie als 7., 20. und 46. Buchstaben jeweils ein „U“ in den gesuchten Lösungssatz ein. Schwänzte er im „Knusperhäuschen“? Dann hat hier ein „A“ zu stehen. Oder war es das „Tabaluga“? In diesem Fall notieren Sie jeweils ein „E“. Wenn das Gasthaus „Rübezahl“ die richtige Lösung ist, ist ein „I“ einzutragen.

Auch wenn Peter Maffay damals vermutlich kaum Zeit für (Schul-)Bücher hatte, es spricht viel fürs Lesen. Deshalb hat das OVB-Medienhaus/Waldkraiburger Nachrichten zehn Buchpreise als Preise für das Ferienrätsel zur Verfügung gestellt. hg

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