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SPEZIELLE DEUTSCHKLASSEN

Beitrag zur Integration

Sie bereiten Schüler mit schlechten oder gar keinen Deutschkenntnissen auf den Unterricht in Regelklassen vor: die Ganztagsklassen im Übergangsbereich. Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss befürwortet, die beiden bestehenden Klassen in der Diesel- und in der Liszt-Mittelschule weiterzuführen und zusätzlich eine zweite Übergangsklasse an der Diesel-Schule einzurichten.

Waldkraiburg – Seit dem Schuljahr 2014/15 gibt es an der Diesel-Schule die spezielle Klasse, die künftig unter dem neuen Namen „Deutsch - klasse in gebundener Ganztagesform“ geführt wird. Wie Reinhard Schmid, Leiter der Ordnungs- und Sozialabteilung ausführte, erhält die Stadt pro Klasse und Jahr in der Diesel-Schule eine Förderung von 26 500 Euro durch den Europäischen Sozialfonds. Mindestens 11 000 Euro, maximal 13 000 Euro muss die Kommune demnach für diese beiden Klassen im nächsten Schuljahr aus eigenen Mitteln einbringen. Träger der Maßnahme ist die Diakonie Jugendhilfe Oberbayern. Die Stadt unterstützt die Weiterführung, beziehungsweise Einrichtung einer zweiten Klasse bis zum Schuljahr 2020/21.

Ebenso lange soll die seit dem Schuljahr 2016/17 bestehende Klasse an der Liszt-Mittelschule fortgeführt werden. Auch hier arbeitet eine sozialpädagogische Fachkraft mit, die aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert wird. Bei der Stadt bleibt ein Aufwand von 5500 Euro pro Klasse und Jahr.

Dagegen gab es im Ausschuss keine Einwände. In diesen Klassen werde „ein verdammt guter Job“ geleistet, meinte Stadträtin Susanne Engelmann, deren Freundin Klassenleiterin einer Übergangsklasse ist. Die Kinder, die aus verschiedenen Ländern kommen, könnten meist gar kein Deutsch, könnten sich auch unterei nander nicht verständigen, seien aber Dank dieses Unterrichts in der Lage, in Regelklassen zu wechseln. „Das ist ein großer Beitrag zur Integration.“

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