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BÜRGERMEISTER HEIML ZU SPERRUNG KREISVERKEHR

„Behelfsstraße wäre Wahnsinn“

Vehement hat Bürgermeister Herbert Heiml im Gemeinderat Vorwürfe zurückgewiesen, er habe sich im Zusammenhang mit der Sperrung des Kreisverkehrs in Niederndorf nicht genügend für die Belange der Bürger eingesetzt.

Kraiburg – Bei der Veranstaltung „Singa und Spuin“ kürzlich an der Remise habe er sich Vorwürfe anhören müssen, berichtete Heiml im Gemeinderat. Er habe sich in Sachen „Sperrung des Kreisels in Niederndorf“ nicht genügend eingesetzt, wie er erbost erzählte.

Heiml ärgert sich über „Heckenschützen“

Heiml ärgerte sich sehr über die „Heckenschützen“, die so etwas verbreiten. Er erinnerte an seine monatelangen Bemühungen und den Schriftverkehr mit dem Straßenbauamt und die Mitteilungen dazu im Gemeinderat. Ihm sei stets wichtig gewesen, dass die Rettungswege für Notarzt und andere Einsatzkräfte trotz der Vollsperrung während der zweiwöchigen Sanierungszeit gewährleistet sind. „An allem anderen war nichts zu machen!“

Kein Verständnis habe er für die überzogenen Forderungen, eine Behelfsstraße zu bauen. Der Bürgermeister wörtlich: „Für 14 Tage – mit Steuergeldern. Das wäre Wahnsinn.“ Die Böschung sei nach der Innbrücke sehr steil und so eine Straße müsste ja auch den DIN-Normen entsprechen, gab Heiml zu bedenken.

Die Leute seien zu sehr an Komfort gewöhnt, dass sie nicht mal ein paar Abstriche hinnehmen können, um einen Umweg zu fahren.

Volles Verständnis habe er für den Verantwortlichen beim Staatlichen Bauamt, dass der aus Arbeitssicherheitsgründen „nicht unterschreibt für eine Teilsperrung des Kreisverkehrs. Die Bestimmungen sind heute einfach so streng“. Auf Nachfrage der Zeitung bekräftigte er, dass die Sicherheit der Bauarbeiter gewährleistet sein muss.

Teilsperrung wäre viel zu gefährlich gewesen

„Stellen Sie sich den riesigen Asphaltfertiger vor, die großen Lastwagen und dann nur eine halb gesperrte Straße – und die Arbeiter sollen zwischen den vorbeifahrenden Autos herumspringen und ohne Gefahr ihre Arbeit machen? Wie soll das gehen?“

Er erinnerte überdies da ran, dass Ferien seien und deshalb keine Schulbusse beeinträchtigt werden. Anneliese Schuster, Dritte Bürgermeisterin, sagte augenzwinkernd zum Gemeindeoberhaupt, „heute darfst du dich noch nach Herzenslust aufregen, der Sanka kann noch auf direktem Weg durchfah- ren“. kla

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