Baustelle an der Staatsstraße: Stadtwerke Waldkraiburg verstärken Fernwärmenetz

Um weitere Häuser an die geothermale Fernwärme anschließen zu können, verstärken die Stadtwerke die bestehende Rohrleitung vom Süden über die Staatsstraße und die Bahnlinie in Richtung nördlcihes Stadtgebiet. Grundner

Die Stadtwerke verstärken das Fernwärmenetz. Sichtbarstes Zeichen ist derzeit ein Mordsloch an der Staatsstraße 2352 in Richtung Aschau auf Höhe des Bahnhaltepunkts. Voraussichtlich bis zum Herbst werden die Arbeiten auf beiden Seiten der Straße andauern. Das teilt Stadtwerke-Geschäftsführer Herbert Lechner mit.

Waldkraiburg

Statt 150er-Rohr wird 250-er Rohr verlegt

Bisher reichte ein 150er-Rohr, also ein 15 Zentimeter dickes Rohr, um die geothermale Fernwärme aus dem Süden der Stadt ins nördliche Stadtgebiet von Waldkraiburg zu leiten. Doch diese Kapazität reicht nicht mehr. Nun wird vom Bereich der Liszt- und der Beethovenschule ein 25 Zentimeter dickes Rohr verlegt. „Wir verdoppeln damit die Übertragungsleistung“, sagt der Stadtwerke-Geschäftsführer. Damit werde die Voraussetzung geschaffen, um weitere Häuser an die Fernwärme anschließen zu können. An dieser Rohrtrasse über die Staatsstraße 2352 hängt der gesamte Bereich des Stadtgebiets nördlich der Bahnlinie.

2021 soll die Bahnlinie überquert werden

Die verstärkte Trasse soll über die Bahnlinie geführt werden. Offen ist laut Lechner aber noch, ob dies mit einer eigenen Rohrbrücke der Stadtwerke geschieht. Im Gespräch ist nach wie vor auch eine gemeinsame Lösung mit der Stadt, die die bestehende Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Bahnlinie erneuern will. Die Brücke ist in einem sehr schlechten Zustand, die Maßnahme wurde aber immer wieder verschoben, aus finanziellen Gründen, aber auch weil es Kritik, an der vorliegenden Planung gab.

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Die Bahnlinie wird laut Lechner nicht mehr in diesem Jahr überquert, die Maßnahme erst für das nächste Jahr vorbereitet. Die laufenden Arbeiten an der Staatsstraße sollen im September abgeschlossen sein. An dieser Stelle ist die Straße immer wieder einseitig für den Verkehr gesperrt. hg

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