Ausverkauftes Haus in Aschau: Stoabacher spielen Schwank um Bauern und einen Taugenichts

Erna (Birgit Neumeier, links)und Gerdi (Elisabeth Pascoe, rechts) wünschen Bartl (Gustl Schenk, liegend) eine gute Besserung, Sigi (Michael Matzka) nicht! kirsch

Ausverkauft war die Premiere der Stoabacher Laienbühne in der Aschauer Gemeindehalle. In dem Schwank „Gschwendlhofbauer-Bazi“ beklatschten die Zuschauer gelungene Szenen. Im Mittelpunkt des Stücks von Ulla Kling stand, besser lag, Gustl Schenk, der als Opa Bartl alle drei Akte – bald sterbend – im Bett spielte.

Aschau– Das Manuskript gibt schon einiges vor. „Aber es macht Spaß, die Feinheiten oder einen besseren Spielfluss einer Szene heraus zu arbeiten“, erzählt Regisseur Werner Koziol. Bei der Besetzung der Rollen hatte Theaterleiterin Birgit Neumeier ein feines Gespür. Damit sich die Laienspieler so vorzüglich präsentieren können, haben hinter den Kulissen Monika Höpfinger, Gabi Reiter, Erwin Schnetzer und Pasqual Löbel für das gute Aussehen der Akteure und der Bühne gesorgt.

Nicht zu vergessen: In den Pausen unterhielt die „Stoabacher Trachtenmusi“ die Besucher vorzüglich.

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In dem Stück scheint es, als würde der alte Gschwendlhofbauer Bartl im Sterben liegen. Seine Tochter Erna (Birgit Neumeier) und Enkelin Gerdi (Elisabeth Pascoe) kümmern sich rührend um ihn. Doch Gerdis Ehemann Sigi (Michael Matzka) wartet nur darauf, dass der alte Bauer das Zeitliche segnet. Seit der Hochzeit entpuppte sich Sigi nicht als der erhoffte Bauer, sondern als Taugenichts. Deshalb möchte ihn der Bartl noch vor seinem eigenen Ableben loswerden. Unterstützung erhält Sigi von seiner Mutter Burgl (Klara Matzka), die ihm trotz seiner Eskapaden mit Joschi (Matthias Mies) die Stange hält.

Der Pfarrer ist hin- und hergerissen

Einerseits am Ehesakrament festhaltend, andererseits einer Spende von Bartl nicht abgeneigt, ist Pfarrer Andreas (Johannes Asanger) hin und her gerissen. Nur gute Absichten hat dagegen der Nachbar Martin (Thomas Winterer), der etwas tollpatschig ein Auge auf Erna geworfen hat. Natürlich nimmt alles sein gutes Ende und vom „Sterben“ ist dann auch keine Rede mehr.

Für die weiteren Aufführungen läuft der Vorverkauf ausgezeichnet Unter Telefon 0 86 38/6 76 80 können Karten bei Hans Asanger vorbestellt werden. Die Vorstellungen am Freitag, 15., und Samstag, 16. November, beginnen um 20 Uhr. Am Sonntag, 17. November, geht der Vorhang um 18 Uhr auf.

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