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Außergewöhnliches Exponat für das Feuerwehrmuseum

Neues Schmuckstück fürs Museum: Albrecht Broemme übergibt seinen historischen Helm an Museums-Vorsitzenden Alexander Süsse. Mit dabei: Staatssekretär Stephan Mayer und der historische Leiter des Museums, Markus Zawadke (von links).
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Neues Schmuckstück fürs Museum: Albrecht Broemme übergibt seinen historischen Helm an Museums-Vorsitzenden Alexander Süsse. Mit dabei: Staatssekretär Stephan Mayer und der historische Leiter des Museums, Markus Zawadke (von links).

Waldkraiburg – „Bei sehr vielen und auch großen dramatischen Einsätzen hat mich dieser Helm begleitet und mich als Einsatzleiter auch geschützt“, blickte Albrecht Broemme zurück, als er seinen historischen Helm dem Waldkraiburger Feuerwehrmuseum übergab.

Broemme ist der ehemalige Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk und war vorher als Landesbranddirektor Leiter der Berufsfeuerwehr Berlin. Weiter entnahm er als Geschenke aus seiner „Wundertüte“ ein Miniatur-Feuerwehrauto, ein Heft der Berliner Feuerwehr, kleine THW-Kreisel sowie das THW-Rückenschild, mit dem er weltweit im Einsatz war und etwa 20-mal um die Erde gekommen ist.

Alexander Süsse als Vorsitzender des Feuerwehr-Museumsvereins Bayern freute sich, Broemme und den parlamentarischen Staatssekretär Stephan Mayer begrüßen zu können und führte zusammen mit dem historischen Leiter des Museums, Markus Zawadke, die Ehrengäste durch die Räume.

Während der Pandemie hat der Museumsverein in tausenden von Arbeitsstunden viel umstrukturiert, neue Besichtigungsflächen geschaffen und damit eine beeindruckende Ausstellung zuwege gebracht. „Schon vom ersten Tag an bin ich mit diesem Feuerwehr-Museum in Waldkraiburg verbunden. War es anfangs etwa eine ‚Abstellkammer mit Feuerwehrautos‘, so ist es in all den Jahren nun zu einem wunderbaren Museum geworden, das schön sortiert ist und mich total beeindruckt hat“, sagte Broemme.

„Immer wieder beeindruckend“, sagte auch Mayer, der an die schwierigen Anfänge erinnerte und Leidenschaft, Enthusiasmus und das große Engagement des Vereins herausstellte. „In dieses Museum wurde im Ehrenamt sehr viel Freizeit eingebracht, und es hat jede Menge Besucher verdient“, betonte Mayer.

Süsse bedankte sich bei Broemme für den Helm als außergewöhnliches Exponat und stellte heraus, dass sich in Waldkraiburg das größte ehrenamtliche Feuerwehrmuseum Europas befindet. „Zwei Drittel der Kosten müssen von Eintrittsgeldern und Sponsoren berappt werden. Jedoch wird die Finanzierung immer schwieriger und eine Mieterhöhung würde das Aus des Museums bedeuten. So bräuchten wir dringend Hilfe und Unterstützung von höchster Stelle“, appellierte Süsse. Staatssekretär Stephan Mayer sagte zu, sich zu diesem Punkt als Fürsprecher bei Land und Bund zu bemühen.

Das Feuerwehrmuseum in Waldkraiburg ist Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet.Christa Bachmaier

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