MEHRFAMILIENHÄUSER IN EBING

Ausschusslehnt Anfrage ab

Maximal zwei Doppelhäuser, also vier Wohneinheiten, will der Stadtentwicklungsausschuss auf dem freien Areal (rechts) zulassen. Eine Bebauung mit zwei Geschosswohnungsbauten mit insgesamt 16 Wohneinheiten hält das Gremium nicht für ortsverträglich. hg
+
Maximal zwei Doppelhäuser, also vier Wohneinheiten, will der Stadtentwicklungsausschuss auf dem freien Areal (rechts) zulassen. Eine Bebauung mit zwei Geschosswohnungsbauten mit insgesamt 16 Wohneinheiten hält das Gremium nicht für ortsverträglich. hg

Zwei Gebäude mit jeweils acht Wohneinheiten und einer Tiefgarage will ein Bauwerber im Waldkraiburger Ortsteil Ebing errichten. Der Stadtentwicklungsausschuss lehnte eine derart massive Bebauung im Dorfgebiet ab.

Waldkraiburg-Ebing – Der Bebauungsplan für Ebing, der nach dem Anschluss des Ortsteils an die zentrale Abwasserbeseitigung im Jahr 2005 die bauliche Entwicklung des Ortes ordnen sollte, sieht an dieser Stelle maximal zwei Einzelhäuser vor. Im Blick auf die beabsichtigte Bebauung mit zwei Mehrfamilienhäusern meinte Carsten Schwunck, der Leiter der Stadtentwicklungsabteilung: Das Baufeld vertrage eine größere Bebauung, das Bauvolumen sei „so weit in Ordnung“. Es gebe in Ebing wohl auch einen Bedarf an Wohnungen. Die Frage sei allerdings: Verträgt der Ortsteil, der ansonsten nur mit Einzelhäusern bebaut ist, eine Bebauung in dieser Massität?

„Der dörfliche Charakter sollte erhalten bleiben.“ Anton Sterr, CSU-Fraktionssprecher

Die Antwort liegt für Anton Sterr, Sprecher der CSU-Fraktion, auf der Hand: „Aus meiner Sicht ist diese Planung nicht ortsverträglich. Der dörfliche Charakter sollte erhalten bleiben.“

Zwei Doppelhaushälften, also insgesamt vier Wohneinheiten könnte er sich vorstellen, „aber Geschosswohnungsbau beim besten Willen nicht“.

Einstimmig ist der Stdatentwicklungsausschuss diesem Vorschlag gefolgt. Die Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 16 Wohneinheiten wurden abgelehnt, eine Bebauung mit zwei Gebäuden mit insgesamt bis zu vier Wohneinheiten sei grundsätzlich möglich.

Kommentare