Liszt-Mittelschule macht gute Erfahrungen mit Schnuppertag für Viertklässler

Ausprobieren erwünscht

Eifrige Beteiligung bei der kleinen Nahrungsmittelkunde. Foto ber
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Eifrige Beteiligung bei der kleinen Nahrungsmittelkunde. Foto ber

Waldkraiburg - Zum zweiten Mal öffnete die Franz-Liszt-Mittelschule heuer ihre Türen für Viertklässler aus Waldkraiburg, Kraiburg und Aschau. In verschiedenen Stationen konnten sie die Mittelschule kennen lernen.

Die Mittelschulen haben ein Imageproblem. Dem möchte Klaus Neßler, Rektor der Franz-Liszt-Mittelschule, entgegenwirken. Mit seinen Kollegen organisierte er deshalb bereits den zweiten Tag der offenen Tür. "Wir wollen unsere Mittelschule mit ihren Fächern vorstellen. Außerdem versuchen wir, Vorurteile bei Eltern und Schülern abzubauen." Eingeladen waren an zwei Tagen deshalb alle vierten Klassen aus Waldkraiburg, Kraiburg und Aschau mit ihren Lehrern, auch die Schüler, die auf Realschule oder Gymnasium wechseln werden.

In kleinen Gruppen von zehn bis zwölf Schülern durchliefen die Viertklässler Stationen wie Soziales Lernen, Deutsch, Mathematik, Soziales, Informatik, Kunst und Musik. In den Räumen wurden sie von Lehrern und Schülern der Mittelschule in das jeweilige Fach eingeführt und durften selbst Aufgaben lösen, etwa in der Informatik ein Namensschild gestalten.

Den Grundschülern gefiel der Vormittag gut: "Ich finde die Schule eigentlich schön", meinte Dario Petrovic, "mir hat alles gefallen, besonders Informatik." Auch die Lehrkräfte der Grundschulen befürworten die verstärkte Zusammenarbeit und machten selbst einen Rundgang durch die Stationen.

"Die Resonanz ist sehr gut", freute sich Schulleiter Neßler. "Wir wollen diese Veranstaltung zur ständigen Einrichtung machen." ber

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