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Impulsvortrag über Heimatpflege in Waldkraiburg

Aus der Sammlung Peter Schmidts: Vortrag mit dem Thema „Heimat, wo bist du?“ voller Erfolg

Beim Museumstalk (von links): Alfons Hasenknopf, Dr. Daniela Sandner, Christina Meinusch und Dr. Rudolf Neumaier.
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Beim Museumstalk (von links): Alfons Hasenknopf, Dr. Daniela Sandner, Christina Meinusch und Dr. Rudolf Neumaier.
  • Erika Fischer
    VonErika Fischer
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Erfolgreiche Veranstaltung im Peter-Schmidt-Museum in Waldkraiburg zum Thema: „Heimat, wo bist du?“

Waldkraiburg – Diese Art von Veranstaltungsformat war ein erster Versuch, den Museumsleiter Andreas Seifinger im Peter-Schmidt-Museum startete. Und mit dem Thema „Heimat, wo bist du?“ wurde es auf Anhieb ein Erfolg.

Peter Schmidt, als vierzehnjähriger aus seiner Heimat mit der Familie vertrieben, ist auf einem Bauernhof gelandet und behauptet: „Ich bin zwar woanders hergekommen, aber dort war nur mein ‚Wohnsitz‘ und ich kann nun sagen: Bayern ist meine Heimat“.

Dass dieser Abend recht erfolgreich verlief, ist vor allem dem Quartett Dr. Rudolf Neumaier, Dr. Daniela Sandner, Dipl. Pädagogin Christina Meinusch, Alfons Hasenknopf und dem Publikum zu verdanken.

Dabei fungierte Neumaier, seit dem letzten Jahr Geschäftsführer des bayerischen Landesvereins für Heimatpflege, als Moderator. Er übergab das Wort an Daniela Sandner, bei diesem Verein für die Pressearbeit zuständig. Sie führte in einem Impulsvortrag in das Thema des Abends ein: „Heimat – großteils ein Sehnsuchtsort im Nationalsozialismus idealisiert, um gewaltsam einen Zusammenhalt zu schaffen“. Heimatpflege habe daher die Vermittlerrolle übernommen, Lebensumwelt bewusst zu gestalten.

Mundartpopsänger Alfons Hasenknopf legte dar, wie er mit seinen Jodlern beinahe weltweit Heimatgefühle erzeugen und auch Heimat finden konnte.

Die Essgewohnheiten waren das Stichwort für Hans Pieke, mit dem der Publikumstalk begann. Als Leiter des Adalbert-Stifter-Seniorenheims konnte er berichten, dass bei den Bewohnern sudetendeutsche Gerichte nach wie vor sehr gefragt seien und auch das gemeinsame Singen Verbindungen schaffe.

Frau Ebner-Singer wiederum schöpfte aus ihrem reichen Erfahrungsschatz, denn sie hat nach wie vor enge Beziehungen zu ihrer alten Brünner Heimat. Dr. Theissig bedauerte, dass leider die sudetendeutschen Mundarten aussterben. Dies konnten Kreisheimatpfleger Dr. Baumgartner, Geschichtskoordinator Daniel Baumgartner, Korbinian Engelmann vom Geschichtszentrum und Dr. Theissig von der Sudetendeutschen Landsmannschaft nur bestätigen.

Den endgültigen Beweis lieferte Alfons Hasenknopf mit seinem raumfüllenden Jodler „Hoamkemma“.

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