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Antrag zurückgewiesen

Warum Tempo 30-Zone vor zwei Waldkraiburger Kitas keine Chance hat

An der städtischen Kita „Kunterbunt“ hält die Stadt eine Tempo 30-Zone nicht für notwendig. Der Verkehr werde in der engen Straße durch parkende Autos ohnehin gebremst, die Zugangsbereich sei zudem deutlich von der Straße abgesetzt.
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An der städtischen Kita „Kunterbunt“ hält die Stadt eine Tempo 30-Zone nicht für notwendig. Der Verkehr werde in der engen Straße durch parkende Autos ohnehin gebremst, die Zugangsbereich sei zudem deutlich von der Straße abgesetzt.
  • Hans Grundner
    vonHans Grundner
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Vor der Kita „Kunterbunt“ in der Haidaer Straße und dem Kindertageszentrum „KiTZ“ an der Böhmisch-Leipaer-Straße werden keine Tempo 30-Zonen eingerichtet. Warum ein Antragsteller nicht mit seinem Anliegen durchkommt, begründete Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG) im Stadtrat.

Waldkraiburg– Die Einrichtung einer Tempo-30-Zone setze ein Gebiet mit mehreren Straßen voraus, das flächenhaft verkehrsberuhigt werden soll. Dies trifft auf den Straßenzug der Haidaer Staße - Böhmisch Leipaer Straße nicht zu. Es gebe auch keinen Automatismus, dass vor schutzbedürftigen Einrichtungen stets Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 30 Kilometer pro Stunde anzuordnen sind. Dafür braucht es immer eine Einzelfallprüfung.

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Und die fällt in der Haidaer Straße vor der neuen städtischen Kita negativ aus. Vor allem drei Argumente sprechen gegen eine Tempo 30-Zone:

  • In der westlichen Haidaer Straße, ab Reichenberger Straße, und ebenso in den angrenzenden Straßen ist die Fahrbahnbreite so gering, dass durch parkende Fahrzeuge der Anwohner bereits eine erhebliche Reduzierung der Geschwindigkeiten erreicht wird.
  • Zudem sind bei Kitas Kinder in der Regel nicht ohne Begleitung unterwegs, so dass Geschwindigkeitsreduzierung durch die einschlägigen Verkehrsschilder nicht erforderlich sei.
  • Auch das Geschwindigkeitsmessgerät bestätige die Tempo-Reduzierung.

Kein unmittelbarer Zugang zur Straße

Ähnlich stellt sich die Situation vor dem KiTZ dar. Die Kindergärten haben keinen unmittelbaren Zugang zur Straße. Die Eingangsbereiche sind deutlich gegenüber der Fahrbahn zurückgesetzt, an der ein Fußweg verläuft.

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